Inspiration

My Private Christmas Guide – Last Minute Wünsche

(Weihnachtsdekorationen Weißes Haus, 2014; Bild: Anthony Quintano; CC BY 2.0)

Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Auch der größte Weihnachtsmuffel kommt spätestens jetzt ins Schwitzen, um noch auf die Schnelle Geschenke für andere oder sich selbst zu besorgen. Außerdem muss ja auch noch das ganze Haus – oder zumindest das Wohnzimmer – dekoriert werden. Wer mag, sollte nicht zu spät den Tannenbaum besorgen, denn wer will schon am letzten Tag die ganz krummen oder mit zwei Spitzen gewachsenen, übrig gebliebenen Restbäume sein Eigen nennen?

Besonders ins Zeug gelegt und opulent dekoriert hat Michelle Obama. Alle Räume erstrahlen in weihnachtlichem Glanz und ganz nach dem Motto: viel bringt viel, scheint die noch amtierende Präsidentenfamilie ihr Fest ein letztes Mal im Weißen Haus zu zelebrieren. Ein Blick auf die Internetseite des Weißen Hauses gibt Anregungen fürs eigene Heim und unterhält auch mit Videos, wie zum Beispiel der Weihnachtsbaum „begrüßt“ wird:

Tipps für Geschenke geben wir von Horstson das ganze Jahr über. Schlaue Füchse haben sicherlich das ein oder andere schon notiert und seit Monaten in ihrem Geschenkedepot verwahrt. Ich hingegen werde leider nie zu den Menschen gehören, die schon im Juni an Weihnachten denken und vorausschauend Geschenke sammeln.
Was ich aber eigentlich immer weiß, ist, das, was ich mir selber wünsche. Vielleicht stehe ich damit nicht allein da und einige Leser könnten an meinen Ideen Gefallen finden. Deshalb zeige ich heute meine Liste mit Dingen, die mir mit keinem Blick aufs Budget sehr gut gefallen. Vielleicht liegt dann am Samstagabend einer meiner Geschenktipps auch bei Euch unterm Baum. Los geht es, wie könnte es anders für Horstson sein, mit Klamotten und Accessoires …

Alle Teile von Gucci; Bilder: Mr Porter

Schuhe kann man nie genug haben und die Doc Martens angehauchten Queercore Stiefeletten aus der Gucci Cruise Collection haben wir vor einigen Tagen schon in einem Beitrag vorgestellt – die passenden Socken natürlich inklusive.
Der Windbreaker mit den asiatischen Tigermotiven, ebenfalls von Alessandro Michele, hat es mir besonders wegen der Farben angetan.

Buch und Hemd von Vetements; Pullover von Acne Studios; Bilder: Mr Porter

Bei Strick bin ich in den Farben in dieser Saison eher zurückhaltend. Der Pullover von Acne Studios mit flauschigem Effekt in Beige kommt mir da gerade recht. Das Flanellhemd mit langem Arm von Vetements ist ein Allrounder und passt überall dazu. Und auch wenn ich sonst vielleicht nicht der typische Kunde von Vetements bin – das „Summercamp“, der zweite Bildband von Vetements und IDEA, lockt auf jeden Fall.

Chino und T-Shirt von Closed; Bild: Closed

Skinny Jeans und Chinos sind nicht mehr aus meinem Kleiderschrank wegzudenken. Trotzdem habe ich seit einiger Zeit wieder Lust auf „Japan Denim“ und weite Chinos mit Bundfalten.
Nicht nur, dass sie ausnehmend komfortabel sind. Sie kündigen auch den Look an, den die Japaner in den Achtziger und Neunziger Jahren populär machten.
Bei Closed konnte man die Silhouette bereits im Frühjahr mit der Kooperation von United Arrows entdecken. Die erste Hose aus dieser Kollektion bekam ich den ganzen Sommer nicht mehr aus, was auch der Grund dafür ist, dass das Modell Federal ganz oben auf meiner Wunschliste steht. Dazu gibt’s noch ein T-Shirt mit Aufdruck, davon kann man nie zu viele von im Schrank haben.

Tasse und Teller von Ginori; Dekor: „Oriente Italiano“; Bild: Ginori

Als neue Lieblingstasse und -teller für das zweite Frühstück am Schreibtisch hat es mir das Dekor „Oriente Italiano“ der italienischen Porzellanmanufaktur Ginori angetan, das es in sieben Farben gibt. Alessandro Michele verjüngt nicht nur Gucci, sondern ist auch noch nebenbei der Kreativchef der Traditionsmanufaktur.

Duftkerze von Astier De Villatte; Magazin „032c“; Bilder jeweils PR

Als Duftkerze für das Frühjahr wünsche ich mir „Palais de Tokio“ von Astier De Villatte und zum Lesen das Magazin 032c mit seinem Specialcover Helmut Lang. Eine Ausgabe, die einfach in die Sammlung eines jeden Modeliebhabers gehört.

Kommode über Drouot Paris; Bild: Courtesy of Drouot Paris

Bei Drouot in Paris wird in dieser Woche eine Kommode versteigert, die 1771 für den Herzog der Provence nach Versailles geliefert und nach der Französischen Revolution verkauft wurde und zwei Jahrhunderte in Privatbesitz war. Sie ist ein opulenter Traum. Wenn ich das Geld hätte, würde ich die Kommode kaufen und dem Museum von Versailles schenken, damit sie wieder an ihren alten Platz kommt und der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Rucksack von Prada; Schuhe von Church’s; Bilder: PR

Der Rucksack von Prada erinnert an eine Kindertrommel oder an das Muster, das Harlekine tragen. Klassisch, aber auch ein bisschen exzentrisch – genau wie die zweifarbigen Schuhe von Church’s, die mir schon länger im Kopf rumspuken.

Broschen von Chanel; Bilder: PR

Bei Chanel hängt gerade die Cuba Kollektion in den Läden. Wir von Horstson stecken uns (fast) alle gerne Pins an die Jacken. Das „Cadillac“-Nummernschild und die „Shell Muscheln“ sind wie geschaffen dafür und sicherlich nicht nur auf meiner Wunschliste.

Vielleicht platzt ja mit meiner persönlichen Wunschliste noch der ein oder andere Knoten im Kopf und bringt Euch auf Ideen. Eines ist gewiss – nächstes Jahr gibt’s wieder Weihnachten und da kann man dann ja früher anfangen zu überlegen …

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