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Mai 2011

Allgemein

Die Woche auf Horstson

Immer wieder Sonntags kommt die Erinnerung- das, was Cindy und Bert schon in den 70ern gesungen haben, wird jeden Sonntag auch auf Horstson gelebt: Die Woche auf Horstson lassen wir ein wenig Revue passieren…
1) Wie Peter zu Coco’s Brosche kam und was ein Mexikaner und Diana Vreeland damit zu tun haben, dass lest ihr hier
2) Ein wenig unübersichtlich ist der Sneakermarkt schon. Sneakerpedia hat sich vorgenommen, für etwas Ordnung zu sorgen
3) Schon fast eine Trilogie: Nach der Herren- und der Damenkollektion stellte ich euch die Taschenkollektion 2011/2012 von Louis Vuitton vor
4) Meine, deine, unsere besten Modeblogs – man kann es sich auch zu einfach machen und die einflussreichsten Modeblogs einfach auswürfen
5) Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön – ganz besonders dann, wenn der Kapitän Ricardo M. heißt
6) Habt ihr das neue Album von Lady Gaga gehört? Jan hat es für uns getan und klärt gleichzeitig auf, warum Gaultier der Sängerin den Po versohlt

Allgemein

Tim Burton Retrospektive

Langsam müssten wir hier mit Urlaubstipps loslegen, nachdem Daisydora schon ganz fleissig ihre Ferienkoffer packt. Mein Tipp, wenn man zufällig nach Los Angeles fährt: Die ‚Tim Burton Retrospective‘ im Los Angeles County Museum of Art – da werden ab morgen bis Ende Oktober mehr als 700 Zeichnungen, Gemälde, Fotografien, Storyboards, Kostüme und andere Objekte ausgestellt und sind dann sowas wie ein real gewordene Burton Lieblingsfilm.
Wer nun seinen Urlaub vielleicht nicht in Los Angeles verbringt, für den habe gehts zu einigen Bildern der Ausstellung nach dem Klick

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Allgemein

Der große TV-Magermargarinekrimi – Lieschen Müller wird die neue Lätta Frau

Die innere Hobbyökotrophologin in Daisy würde euch nie dazu raten, Margarine von Unilever statt Butter von echten Kühen zu essen. Man weiß ja, dass Fett nur in Maßen und in seinen natürlichsten Formen das Beste für die Gesundheit ist; und, dass der bessere Geschmack von Butter uns davon abhält, das Butterbrot mit viel zu viel vom Guten zu schmieren. Dass multinationale Konzerne wie Unilever das naturgemäß anders sehen, weil man dort mehr Lebensmitteltechnologen als Geschmackstester beschäftigt, ist für mich OK. Aber ihr wisst schon, hier geht es nicht um leckere Butterbrote sondern um Werbung und deren Besetzung mit Darstellern. Ab und zu muss eine der Achillesfersen in Deutschland gemachter Werbung unbedingt auf Horstson thematisiert werden.

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Allgemein

Comet 2011 – Red Carpet: Gut und Böse liegen dicht beieinander…

Im Falle des diesjährigen Cometen lagen Gut und Böse sogar sehr dicht beieinander: Sehr gut – ganz klar: Nena nebst Kinder – Nena in der Mitte (in einem Kleid von Malgorzata Dudek, Schuhe von Gucci), Larissa (in Burberry Prorsum, Schuhe von YSL) und Sakias (Jacke von Burberry Prorsum; Hose von Diesel Black Gold) – Alle drei haben sich was Hübsches angezogen – wie es sich halt für einen der größten und wichtigsten Musikpreisen Deutschlands gehört und wie es sich leider noch nicht überall rumgesprochen hat (weitere Ausnahme übrigens: Frida Gold in Gucci).
Kommen wir zu den Outfitdesastern: Allen voran Queensberry – Die trumpfen mit einem Outfit auf, dass jedem Wanderzirkus alle Ehre macht, doch statt ihrer Bandmitglieder hätten sie auch mal den Stylisten wechseln sollen

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Allgemein

Die Welt ist noch nicht gerettet x Uniqulo x Gaga for Japan

Wir wissen, wie umstritten derlei Benefizaktivitäten von Labels und Textilern sind; weil jeder gleich denkt, das Geld könnten die eigentlich ohne großes Getöse aus der Portokasse nehmen. Nun denn. So falsch ist das nicht. Erst recht nicht bei der von Uniqulo initiierten Hilfsaktion für Japan, in deren Rahmen sich Showgrößen wie Lady Gaga (oben), die gefühlt schon alleine halb Japan wieder aufgebaut hat, in den Dienst der guten Sache stellen.
Durch den Verkauf von T-Shirts mit den Motiven von Gwyneth Paltrow, Charlize Theron, Karl Lagerfeld, Nicole Kidman, Alber Elbaz, Blake Lively, Cyndi Lauper, Victoria Beckham und Orlando Bloom will der Geschäftsführer von Uniqulo, Tadashi Yanai, in dieser zusammen mit Condé Nast organisierten Aktion eine weitere große Spende für die Japanhilfe des Roten Kreuz zusammen sammeln. Das wirklich Tolle ist, dass Mr. Tadashi Yanai zuerst aus der eigenen Tasche 3,6 Millionen Dollar plus Textilien im Wert von 8,5 Millionen gestiftet hat.

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Allgemein Music

Nachts allein auf dem Zimmer x „Destroyed“ von Moby

Mit neuen Moby-Alben verhält es sich bei mir immer folgendermaßen: Ich höre sie bei Itunes an und stelle immer wieder fest, dass 30 Sekunden, anders als bei anderen Interpreten, einfach nicht reichen um die Songs erfassen zu können. Also kaufe ich das Album erstmal nicht. Anschließend höre ich mir ein paar Songs aus seinen neuem Album auf der Homepage komplett an und lade mir dann doch das Album, aber erstmal um es einfach zu haben. Beim finalen hören in der Bahn oder generell unterwegs eröffnet sich mir die komplette CD und ergab bisher wirklich immer ein fantastisches Hörerlebnis. So auch bei „Destroyed“, nach dem völlig anders klingenden Album „Last Night“ der neuste Streich des kahlen Nerdbrillenträgers und wie wir seit vorgestern wissen, Kunstliebhabers.

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Allgemein

Wie Cocos Brosche zu mir kam – oder zittern für eine Reliquie

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Seit genau 30 Jahren ist Coco Chanel mein großes Idol und Anfang April 1981 begann meine Chanel-Infizierung durch einen Besuch in der Rue Cambon in Paris. Seit dem, würde ich mal sagen, bin ich das, was man oberflächlich einen „großen Fan“ bezeichnen würde, man könnte es aber auch „die große Liebe meines Lebens“ nennen.
Immer noch bin ich jede Saison aufgeregt, was in den Kollektionen zu erwarten ist und kann es kaum aushalten, die neuen Sachen zu sehen. Meine Sammelleidenschaft beschränkt sich aber aus Budget- und aus Platzgründen auf Accessoires – genauer gesagt auf die sagenumwobenen Broschen aus den Kollektionen für die Mademoiselle so berühmt war und die ihr legitimer Erbe Karl Lagerfeld weiter fortgesetzt und zur Meisterschaft gebracht hat.

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Kurzer Tod eines unbekannten Genies

In Claus Peymanns Inszenierung von Shakespeares Sturm brach er sich als er auf der Bühne stolperte vor meinen Augen beim Sprung von einem Felsen in einen Wassergraben, der das Meer rund um Prosperos Insel darstellte, den Knöchel. Das ist sehr lange her. Aber das Bild dieses kleinen Unglücks hatte ich sofort wieder vor Augen, als ich las, dass der deutsche Schauspieler Fritz Schediwy am Montag während einer Lesung im Schillertheater mitten in seinem Vortrag einen Herzanfall erlitt, an dem er verstarb. Was für ein dramatischer und doch so leichter Abgang für einen großartigen Schauspieler.

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Sneakerpedia – auf leisen Sohlen

Wer grundsätzlich nur handgenähte Schuhe aus teuerstem italienischem Leder in den Farben Schwarz, Dunkelblau und Braun an seine Füße lässt, sollte jetzt das Lesen dieses Textes abbrechen. Wer aber entweder stattdessen oder zumindest als willkommene Abwechslung zu vorher genanntem Schuhwerk eine große Sympathie für den Sneaker hegt, für den habe ich eine frohe Botschaft: Sneakerpedia, das erste Lexikon für Turnschuhe, ist online. Die Idee ist eigentlich ganz einfach und relativ unaufwändig: Jeder Sneaker-Freak hat die Möglichkeit, seine Sammlungen online zu stellen: Er kann Fotos seiner Lieblinge uploaden und, wenn er möchte, die Geschichte zum Schuh dazustellen. Und jeder User hat die Möglichkeit, bestehende Einträge zu korrigieren oder erweitern. Es gibt auch eine Search-Funktion, mit der man nach Marken, besonderen Merkmalen oder sogar Personen suchen kann, die ein spezielles Modell tragen (sofern jemand das in der Beschreibung erwähnt hat). Initiiert wurde das Projekt von der Sportkette Foot Locker, die uns auch in einem kleinen Lehrfilm erklärt, wie der ganze Spaß funktioniert und wozu er gut ist:

Schon nach ein paar Tagen sind hunderte Paare Turnschuhe hochgeladen worden. Von den Klassikern wie Adidas, Nike, Puma oder Reebok ist bislang so ziemlich alles vertreten – aber auch einige Paare von High-Fashion-Labels wie etwa Lanvin sind schon dabei. Einen Besuch ist die Seite auf jeden Fall nicht nur für hartgesottene Sneaker-Fans wert – aber Achtung: Wie schon ein Warnhinweis am Ende des kleinen Videos mitteilt, kann Sneakerpedia die Sucht verschlimmern. Also: Be aware of the Sneaker.

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Auf hoher See mit Ricardo M.

Wenn 1/4 der Belegschaft von Horstson in See sticht kommen nur zwei Arten in Frage: entweder ein Kreuzfahrtschiff vom Kaliber der Queen Mary 2 oder eine charmante Elb-Barkasse. Da die Queen Mary am vergangenen Wochenende gerade nicht in Hamburg war, enterten wir die vom Top-Entertainer Ricardo M. gecharterte „Hamburger Deern“ und schipperten bei 6 Meter hohen Wellen in bester Butterfahrt-Manier die Elbe einmal rauf und – weil es so schön war – auch wieder runter…
Wer Herrn M. noch nicht kennen sollte, wird, nachdem er die Bilder gesehen hat, verstehen wo der Reiz ist, mit knapp 100 Passagieren Bingo-spielend bis an die Stadtgrenze Hamburgs zu fahren, um dort nicht ganz zollfrei Homa-Gold und TIP-Toastbrot einzukaufen.
Allen anderen empfehle ich den 26.Juni – da legt die Hamburger Deern mit Ricardo M. als Kapitän wieder ab.
Eine Seefahrt ist bekanntlich ja lustig. In diesem Falle ganz besonders!
Zu weiteren Bildern gehts nach dem Klick

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