Irgendwann ist der Spuk auch wieder vorbei – das rote Kliff in Kampen; Foto: Horstson
Mittwoch vor Pfingsten auf Sylt ist inzwischen auch so ein Termin, den niemand planen muss. Alle – zumindest die, die es wissen müssen – wissen einfach, dass man da in Kampen auftaucht. Sobald das Wetter zwei Tage am Stück nicht komplett norddeutsch aussieht, stehen sie wieder vor den Bars herum wie letztes Jahr. Und wie das Jahr davor.
Zu viele Cabrios. Zu viele sehr weiße Sneaker, zu viel beige, zu viel Aperol, zu viel Kaschmir, zu viele Menschen Anfang bis Mitte zwanzig, die aussehen, als hätten sie noch nie in ihrem Leben etwas Dringendes erledigen müssen.










