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Tokio

Männermode

Mon Amour Tokyo

(Dior Homme, Herbst 2017; Bild: Courtesy of Dior)

Gestern präsentierte Kris Van Assche erstmalig die Herbstkollektion von Dior Homme in einer Modenschau – allerdings nicht in Paris, wie es naheliegen würde, sondern in Japan. Parallel öffnete das Haus in Tokio auch noch eine neue Boutique und, als wenn das nicht reichen würde, zeigte dort auch noch Maria Grazia Chiuri im Rahmen einer Live Show die Dior Haute-Couture-Kollektion für Frühling-Sommer 2017, für die sie extra acht neue Looks kreiert hat. ‚Big in Japan‘ schien Diors Motto für den gestrigen Tag gewesen zu sein. Dabei ist die Liebe von Dior zu Asien nicht neu, vielmehr wurde sie dem Gründer in die Wiege gelegt … Continue Reading

Shopeinrichtung

FENDI Pop-Up Store in Ginza / Tokio

Bild: FENDI

Wenn nicht in Ginza, wo sonst? Wo sonst käme ein Dekorateur auf die Idee, zum Opening eines Pop-Up Stores ein Kigurumi ins Schaufenster zu stellen? Nun wird nicht jeder Leser wissen, was ein Kigurumi überhaupt ist, also helfe ich ein wenig auf die Sprünge: Unter „Kigurumi“ versteht man in Japan Menschen, die sich als Plüsch-Comicfigur verkleiden. Ob es sich bei der Figur, die nun in Ginza im Schaufenster von FENDI steht, auch um einen tragbaren Anzug handelt, wurde leider nicht durch die Pressemitteilung übermittelt, sehenswert ist sie aber allemal – genauso wie die Variante aus blaugefärbtem Pelz: Continue Reading

Architektur

Herzog & de Meuron – Miu Miu-Store in Tokio

Bild: Miu Miu

Wenn Modemarken nicht nur auf textilem Gebiet innovativ sind, sondern auch Kunst und Architektur fördern und beeinflussen, entsteht meist eine interessante Symbiose zwischen der Handschrift des Architekten und den Eigenschaften und Codes der Marke. Kunststiftungen, wie die Fondationen von PRADA oder Louis Vuitton, bereichern die Ausstellungslandschaft ungemein und sind häufig in der Lage, Ausstellungen zu finanzieren, die durch öffentliche oder staatliche Budgets gar nicht mehr möglich wären. Bei der Storearchitektur sind, besonders in Europa, häufig keine spektakuläreren oder innovativeren Neubauten mehr möglich, da die meisten Innenstädte entweder keine freien Grundstücke mehr bieten, bzw. die Immobilien in den 1A-Lagen unter Milieu- oder Denkmalschutz stehen. Nur bei der Inneneinrichtung kann dann die eigene Handschrift angewandt werden, wenn nicht eh der Einheitsbrei nach dem Corporate Identity der Marke vorherrscht … Continue Reading