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Sale

Coffeetable Books

Neues Jahr, neue Bücher

(TASCHEN Store Berlin; Bild: Mark Seelen)

Es soll ja Menschen geben, die Coffee Table Books aus Prinzip falsch verstehen. Es sind eben nicht diese (Bild-)gewaltigen Bücher, die nur dafür geschaffen wurden, dekorativ auf dem Wohnzimmertisch gestapelt zu werden, um dem Besuch möglichst viel Geschmack vorzugaukeln. Aber genauso wenig sind Coffee Table Books reine Fachbücher, durch die Wissen vermittelt werden soll und die man nur bei Fachfragen aus dem Bücherregal zieht. Coffee Table Books sind eine Mischung aus allem – wenn man so will, sind sie „Fachbildbände“: Also Bücher, die gleichermaßen helfen, ein Wohnzimmer wohnlich zu gestalten und, wenn man sie aufschlägt, liefern sie Informationen und Inspirationen. Continue Reading

Männermode

Was weg ist, ist weg

Berlin, Kaufhaus, Winterschlussverkauf 1990; Bundesarchiv, Bild 183-1990-0108-311 / CC-BY-SA 3.0; Bild: Grimm, Peer

Alessando Micheles Kollektionen für Gucci verkaufen sich aktuell so gut, dass sie nicht im Sale landen: „Ich möchte die Kollektion von Alessandro die längstmögliche Zeit zum vollen Preis im Laden anbieten. […] Ich glaube, es ist noch zu früh, sie jetzt runterzusetzen“, wie Gucci-Chef Marco Bizzarri gegenüber Business of Fashion erklärte.
Das, was Bizzarri bei den Kollektionen von Alessando Michele für Gucci durchsetzt, ist ein radikaler Luxus, den sich kaum ein anderes Label erlauben kann. Des einen Leid ist des anderen Freud‘ und so ist das, was damals noch Winterschlussverkauf hieß, seit einigen Tagen in vollem Gange: der Sale. Auch ich stelle mir bei einigen Teilen, die mir bei meinen täglichen Ausflügen in die Welt der Onlineshops begegnen, die Frage, ob ich jetzt noch schnell zuschlagen sollte? Denn: Was weg ist, ist weg. Continue Reading

Allgemein

Jetzt heißt es: schnell sein!

Berlin, Kaufhaus, Winterschlussverkauf
Berlin, Kaufhaus, Winterschlussverkauf 1990; Bundesarchiv, Bild 183-1990-0108-311 / CC-BY-SA 3.0; Bild: Peer Grimm

Ein Mantel um 1.600€ reduziert? Kein Problem … Was heute ganzjährig zum Stadtbild dazugehört – nämlich Sonderangebote – war früher strikt reguliert: 1950 führte das Bundeswirtschaftsministerium die „Verordnung über Sommer- und Winterschlussverkäufe“ ein und fortan durfte der Einzelhandel für jeweils 12 Werktage zwei Saisonschlussverkäufe pro Jahr durchführen. Das hat sich Anfang der 2000er Jahre geändert und bei einigen Läden hat man mittlerweile den Eindruck, dass durchgehend die zumeist hässlichen Sale-Schilder im Schaufenster hängen. Trotz dieser gewissen Traurigkeit, die Klamotten aus dem Schlussverkauf anhaftet, empfehlen wir, zumindest modischen Firlefanz reduziert zu kaufen. Und den ein oder anderen Klassiker kann man dann auch gleich in den virtuellen Einkaufskorb packen.
Ich habe mich auf die Suche nach einigen Looks gemacht, bei denen ich nicht verstehe, warum sie nicht schon längst ausverkauft sind: Continue Reading