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Haim x „Something To Tell You“

Es ist 5 Jahre her, dass ich über irgendein amerikanisches Musikportal auf die drei Mädels aufmerksam wurde und „Forever“ ging mir, wie vielen anderen, sofort nicht mehr aus dem Ohr. Und auch wenn ich nach einem sehr „Fuck“-lastigen Konzert der Mädels im Grünen Salon kurz etwas ernüchtert war, entwickelte sich „Days Are Gone“ zum zweiten textlich fast auswendig gelernten Album nach „No Angel“ von Dido und ja ich weiß, der Vergleich ist mehr als unwürdig. Continue Reading

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The Killers x „The Man“

(The Killers „The Man“, Cover Artwork; Bilder: The Killers)

Dass Brandon Flowers The Man ist, der Meinung waren ja sowieso schon einige Fans. Dass er darüber jetzt auch einen Song schreibt, war also irgendwie logisch, oder? Daher macht Flowers im neuen Song der Killers auch alles um das zu beweisen: Pumpen, flirten, Schattenboxen, Sport im Fernsehen schauen und andere klischeebeladene Dinge. Aber: immer mit ein wenig Glitzer und Glamour. Ein neues Album der Killers („Wonderful Wonderful“) ist auch schon angekündigt. Wir sind natürlich gespannt, ob auch Songs wie „The Woman“ darauf zu finden sind und freuen uns solange erst mal über einen Brandon Flowers in Topform. Continue Reading

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Lorde x „Melodrama“

Lorde; „Melodrama“ Artwork Cover; Bild: PR

Lordes neues Album ist ja nun schon ein paar Wochen auf dem Markt und natürlich schlägt es Wellen der Begeisterung. Hinzu kommt ihr erstes ELLE-Cover und die Erkenntnis, dass sie die Alte geblieben und doch ein wenig anders geworden ist. Melodrama, wie sollte es anders sein, handelt vom Erwachsenwerden, der ersten Liebe, dem ersten Liebeskummer und der Befreiung. Das könnte musikalisch alles ziemlich scheußlich umgesetzt werden, denn für eine gerade mal 20-jährige ist das natürlich schon sehr viel auf einmal, was man da so erlebt. Aber wer mit 16 Jahren bereits sein Debut veröffentlichte und 2 Grammys gewonnen hat, bekommt das mit Bravour hin. Continue Reading

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Beth Ditto x „Fake Sugar“

(Beth Ditto x „Fake Sugar“; Cover Artwork; Bild: RCA)

„Oh my my, Oh La La. Je ne sais pas purquoi.“ Also wir wissen schon ganz genau, warum das neue Album von Beth Ditto so großartig ist. Die letzten 17 Jahre war die singende Kanone (und jüngst auch Gucci-Muse) Frontfrau von Gossip. Natürlich ist da vor Veröffentlichung des ersten Soloalbums ordentlich Druck auf dem Kessel. Aber dank Producerin Jennifer Decilveo konnte sie den gut abbauen. „Sie war die Rollerblades zu meinen Roller Skates“ sagt Beth über sie. Das muss Wertschätzung sein. Nach einer EP zusammen mit Simian Mobile Disco sowie einer Coverversion von Cerrone’s „Supernature“, wurde es allerdings auch so langsam Zeit. Die erste Single „Fire“ gab einen ersten Eindruck vom Album welches allerdings weitaus mehr zu bieten hat. Worum geht es also auf „Fake Sugar“? Continue Reading

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Versoffene Poesie: Faber – „Sei ein Faber im Wind“

(Faber, Bild: Stefan Braunbarth)

„Faber ist keiner für Leute, die bei Faber an Sekt denken und Max Frisch nie gelesen haben.“ Sowas liest man ja selten in Pressemitteilungen. Klar, weil es ja auch nur einen Musiker namens Faber geben kann. Mit richtigem Namen heißt er Julian Pollina, ist 23 Jahre alt, kommt aus Zürich und ist die neue Newcomer-Hoffnung aus der Schweiz. Das ist vergleichsweise erfrischend, kamen doch deutschsprachige Hoffnungen bis dato meist aus Deutschland oder Österreich. Von sich reden machte Faber bereits u.a. mit der Single „Alle Gute“, mit der er schon live bei Ina’s Nacht auftrat. Am 07. Juli erscheint sein Debutalbum „Sei ein Faber im Wind“. Darauf gibt uns Faber Einblick in seine immer sehr direkte und ungeschönte Welt. Die Songs heißen z.B. „Wem du’s heute kannst besorgen“, worin Frauen auch schon mal ihre „Tits“ zeigen sollen, obwohl sie nicht schlauer sind als ein Schaf. Wie sagt er doch so schön? „(…) aber Schaf ich bin in love (…)“. Er beleidigt charmant, textet ungeschönt und immer hat es etwas Wahres. Wie wenn er im Song „Nichts“ davon berichtet, dass er früher in Clubs abhing, er jetzt aber auch gern auf dem Sofa liegt und es sich gut gehen lässt. Continue Reading

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Lola Marsh x „Remember Roses“

(Lola Marsh x „Remember Roses“, Cover Artwork; Bild: Lola Marsh)

Es wird Zeit, dass wir mal wieder einen vernünftigen Sommersong bekommen. So richtig mit Text und Sinn, ihr wisst schon. Gut, dass wir Lola Marsh und ihren Song „Wishing Girl“ haben, die am Freitag ihr Debutalbum „Remember Roses“ veröffentlichten. Siehe da, wie auch Oren Lavie, stammen Lola Marsh aus Israel und man fragt sich: Ist Israel in Punkto Hitgarant vielleicht das neue Schweden? Continue Reading

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Oren Lavie – „Bedroom Crimes“

(Oren Lavie, „Bedroom Crimes“, Cover Artwork; Bild: Oren Lavie)

Frage: Kann etwas noch cooler Aussehen als Vanessa Paradis, die eine Zigarette in einem Schwarz-Weiß-Video raucht? Ja, Vanessa Paradis, die in einem Video von Oren Lavie raucht und in Zeitlupe gefilmt wird.
Mit Videos hat es der aus Israel stammende Oren Lavie ohnehin. Viele kennen vielleicht das Stop-Motion-Video zu „Her Morning Elegance“. Hier führte Lavie nicht nur selbst Regie, sondern wurde für das Video sogar für einen Grammy nominiert. Nachdem er vor zehn Jahren sein letztes Album „The Opposite Side Of the Sea“ veröffentlichte, sind ein paar Jahre ins Land gezogen und im Gegensatz zum Wohlfühl-Modus von „Her Morning Elegance“ spielt Oren Lavie auf seinem neuen Album eher mit der Seite einer Beziehung, die nach der morgendlichen Eleganz folgt. Es geht um Verbrechen im Schlafzimmer. Continue Reading

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Nick Hakim x „Green Twins“

Nick Hakim, „Green Twins“, Cover Art Work; Bild: PR

Wer ist Nick Hakim? Die Fragen stellen sich jetzt mit Sicherheit ein paar geneigte Leser. Nick Hakim ist ein Künstler, der bereits zwei EP’s veröffentlichte („Where Will We Go“ Pt.1 & Pt.2) und den Musiker von Robert Wyatt über Marvin Gaye und Shuggie Otis bis hin zu My Blood Valentine inspirieren. Dementsprechend abgefahren könnt ihr euch das Album „Green Twins“ vorstellen. Während seine Single „Bet She Looks Like You“ noch vergleichsweise cool nach R&B und Abhängen klingt, kommt „Those Days“ im edlen Soulgewand daher. „Slowly“ wiederum entlockt Hakim den ein- oder anderen Prince-Schrei und „JP“ klingt so Smooth wie der Name selbst. Wer jetzt gerne wissen will wieso dieses Album so außergewöhnlich klingt, dem helfe ich bzw. er selbst mal auf die Sprünge: Continue Reading

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Gute-Laune-Kanone: Jake Isaac x „Our Lives“

(Jake Isaac, „Our Lives“, Cover Art Work; Bild: PR)

Wenn man ein Konzert von Jake Isaac besucht, muss man schon einmal damit rechnen, dass er sich mitten in die Menge stellt und eine Ballade schmettert, während vor allem die weiblichen Besucher ihn anschmachten. So geschehen bereits vor ein paar Monaten beim Konzert in Berlin. Continue Reading