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Accessories

Interieur

Office de luxe – Puiforcat by Joseph Dirand

(Bild: Adrien Dirand für Puiforcat)

Puiforcat steht für eine der berühmtesten Silberschmieden des französischen Luxushandwerks. Gegründet wurde die Firma 1820 im Pariser Marais und stellte anfangs, wie viele der damals mitten in der Pariser Innenstadt produzierenden Silberschmieden, traditionelle Bestecke und Tafelaufsätze her. Der Wandel vollzog sich erst mit Jean Puiforcat (eigentlich Jean-Émile Puiforcat), der ein begnadeter Designer und Hauptvertreter des modernen Art-déco-Stils war. Noch heute steht Puiforcat besonders für seine Entwürfe und die logische Folge bei Neukreationen, die auf der Stilistik aus der Zeit beruhen. Continue Reading

Accessories

Durch die rosarote Brille sehen: Petra Collins für Gucci

(Bild: Courtesy of Gucci)

Erinnerungen und Orte ihrer Kindheit, schöne ländliche Landschaften und Interieurs ihrer Heimat Ungarn stehen im Mittelpunkt eines, nun ja, „surrealen“ Kampagnenfilms, den Petra Collins der Gucci Frühling/Sommer 2017 Brillenkollektion gewidmet hat.
Warum es mir etwas schwer fällt, den 1:39 Minuten dauernden Spot zu beschreiben, wird klar, wenn man ihn sich angeschaut hat. Collins schafft sozusagen eine Welt, in der alles nicht ganz so ist, wie es scheint. Was als ein Fenster auf das ländliche Familienleben beginnt, weicht bald einem Traum, in dem im Hintergrund „Eyes without a Face“ spielt – wohlgemerkt in einer sphärischen Version, die ich noch nicht kannte. Continue Reading

Accessories

Brillenbaukasten

(© Italia Independent)

Stilberater Bernhard Roetzel brachte es vor einigen Jahren im Interview mit Horstson auf den Punkt: „Lapo Elkann hat Stil und bleibt dabei aber ein Kerl!“ Recht hat er, der Herr Roetzel. Umso spannender ist es, die Entwicklung von Italia Independent zu verfolgen – immerhin ist der Agnelli-Enkel, neben Giovanni Accongiagioco und Andrea Tessitore, einer der Mitbegründer des Labels.
Die neueste Idee der italienischen Brillenmarke nennt sich „Me, Myself and Eye“ und liefert die Möglichkeit, die Brille ohne großen Aufwand zu variieren. Continue Reading

Accessories

Die noble Antwort auf Diddl-Mäuse …

(Foto: Fendi)

Kennt jemand von Euch noch Diddl-Mäuse? Diese, meiner Meinung nach, ganz schrecklichen Kuscheltiere, die Anfang der Neunziger als Comic das Licht der Welt erblickten und noch heute als Schlüsselanhänger an Rucksäcken von weiblichen Mittvierzigern baumeln. Fendi lieferte vor einigen Jahren mit den „Bag Bugs“ eine etwas noblere Version, die, aus Pelz hergestellt, sicher nicht jedermanns Geschmack sind. Allein der Preis und das Material werden einige potenzielle Käufer abschrecken, doch letztlich sind Häuser wie Fendi nicht federführend dafür verantwortlich, Pelz aus der Mode zu bringen – es ist eben nicht illegal, Tierfelle und -häute zu verarbeiten. Continue Reading

Accessories

Bin ich auf dem Holzweg?

(Bild: PR)

Da ich nur beim Lesen und während der Arbeit vor dem Computerbildschirm ein Korrektionsmodell tragen muss, darf dieses gerne etwas extremer ausfallen. Als mir kürzlich, auf der Suche nach einem neuen Gestell – schließlich will man ja auch mal wechseln – diese Brille aus Holz ins Auge fiel, war es um mich geschehen.
Aber sollte ich wirklich als maskuline Iris Apfel meine Kollegen überraschen? Der Optiker war sich ganz sicher: ich sollte! Entworfen hat mein Objekt der Begierde das Nachhaltigkeitslabel Kerbholz, das mit jedem verkauften Produkt einen kleinen Betrag für Aufforstungsprojekte spendet. Continue Reading

Accessories Gadgets

Objekte der Begierde – Hermès Garden Tools

(Bild: Thomas Kuball)

Im 18. Jahrhundert wurde die französische Gartenkunst durch die Gärten von Versailles weltberühmt und der „Potager du roi“ blieb bis heute erhalten. Dass man aber nicht gleich einen Garten von dem Ausmaß des Gemüsegartens des Königs besitzen muss, sondern auch das Hegen und Pflegen einer Dachterrasse oder auch nur eines Blumenkastens zufrieden machen kann, beweist der immer üppig werdende Gardening-Trend. Es liegt in unseren Genen, dass wir uns nach etwas Blühendem sehnen und auch immer mehr Menschen daran Freude haben, ihr eigenes Gemüse anzubauen. Außerdem weiß man dann ja auch, dass die Rosen garantiert nicht gespritzt wurden und die Tomaten nicht mit Pestiziden behandelt sind. Continue Reading

Uhren

G wie Gold

Eins ist sicher – das „G“ in „G-Shock“ steht ganz sicher nicht für „Gold“. Während das Edelmetall ein Synonym für Luxus ist, steht G-Shock – zumindest in Europa – für zweckmäßige Digitaluhren, die zwar allerlei Funktionen haben, von denen man den Großteil niemals braucht.
Ganz ähnlich wird es sich beim neuesten Streich aus Japan verhalten – der „MRG-G1000HG“. Es mag ein schönes Gefühl sein, dass die Uhr bis zu 20 Bar wasserdicht ist, nur ist diese Funktion beim Planschen im Meer eher zweitrangig. Macht aber nichts, finde ich. Continue Reading

Uhren

Ein neues Armband für die Apple Watch Hermès

(Bild: Courtesy of Hermès)

Endlich! Langsam nimmt die Apple Watch Fahrt auf – zumindest im Bereich der Kooperationen. Erst vor einigen Wochen eroberte die Zusammenarbeit mit Nike mein Herz. Heute trudelten dann Neuigkeiten aus Paris in mein Postfach: Die Apple Watch Hermès präsentiert sich mit einem neuen Armband. Das neue Single Tour Armband für die Apple Watch Hermès in schwarzem Kalbsleder, ist mit dem „Équateur tatouage Carré“-Motiv von Robert Dallet geschmückt. Dallet? Aufmerksame Leser werden da sicher aufhorchen – Hermès, das wissen wir durch Peter, pflegt seit den Siebziger Jahren ein sehr enges Verhältnis zu dem Künstler und unterstützte in New York und München umfangreiche Dallet-Ausstellungen. Continue Reading

Accessories

Der Schönschreiber: Paul Antonio Scribe für Persol

(Bild: Courtesy of Persol)

Es gibt wenige Kalligrafen, denen ich auf Instagram folge. Um es genau zu sein, ist es nur einer: Paul Antonio Scribe, oder pascribe, wie er sich bei der Bilder-App nennt.
Während im chinesischen Raum, Korea und Japan die Kalligrafie immer noch einen hohen Stellenwert im gesellschaftlichen Leben hat, gerät die Kunst des Schönschreibens hierzulande immer mehr in Vergessenheit. T9 und Swype hinterlassen eben ihre Spuren. Dennoch gibt es sie, die Kalligrafen, die dafür sorgen, dass ab und zu einer wunderschöne Karte ins Haus flattert oder die Speisekarte ganz besonders ins Auge sticht. Continue Reading