Kampagne

Preview: Burberry „See Now Buy Now“-Kollektion

(Copyright Burberry/Testino)

Zukünftig wird es bei Burberry nur noch zwei Schauen im Jahr geben: Eine im Februar und eine im nahenden September, bei denen jeweils die Mens- und Womenswar gezeigt wird. Alle Looks werden direkt nach der Show in London am 19. September erhältlich sein (im Store und auf Burberry.com). Es wird auch keine Einteilung mehr in Spring/Summer und Autumn/Winter geben – der Kundenkreis wurde in den letzten Jahren „internationaler“ und „jahreszeitenunabhängiger“.
Burberry Campaign, September 2016_002
Copyright Burberry/Testino

Ob sich Burberry damit einen Gefallen getan hat, das bisherige Schauensystem umzuwerfen, und zukünftig „See Now Buy Now“-Kollektionen anzubieten, wird sich zeigen. Ich sehe es kritisch, da ändert auch die Preview nicht viel daran, wenngleich mir die Bilder von Jean Campbell, Cavan McCarthy und Alex Dragulele – geschossen von Mario Testino – sehr gut gefallen.
Christopher Bailey erklärt, dass die Kampagne eine Kollektion zitiert, die von Virginia Woolfs Roman „Orlando“ inspiriert ist. Gleichzeitig habe sie das Ziel, die vielen talentierten Handwerker zu ehren, die an den Burberry-Produkten arbeiten.

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  • PeterKempe
    18. August 2016 at 11:32

    Die Shakespeare-Anklänge gefallen mir sehr gut, aber ich glaube nicht, dass viele Häuser diesen Weg mitgehen werden. Zwei Kollektionen im Jahr finde ich sehr gut – das reicht im hochwertigen Bereich und es gibt auch mehr Zeit, um wirklich Neues zu kreieren und auszuprobieren.

  • siegmar
    18. August 2016 at 13:58

    2 Kollektionen sollten im ganz hochwertigen Bereich wirklich ausreichen. Mittlerweile blicke bei den vielen Kollektionen .

  • Monsieur Didier
    19. August 2016 at 19:27

    …ein spannendes Konzept, zurück auf Los…
    mir gefallen die Anklänge auch sehr gut, aber die Fotos sehen für mich trotzdem ein wenig Plastic aus…
    zu glatt und zu sehr gephotoshopt…
    aber was solls, ich war noch nie der riesen Testino-Fan…

    …im Endeffekt ist es ja wie bei der unmäßigen Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten: die Menschen haben trotzdem nur ihr persönliches Budget zur Verfügung…
    und durch die Unmenge an Kollektionen wird eine Unmenge an Kleidungsstücken produziert, die dann im vorgezogenen Early-Sale, Midseason-Sale, regular Sale, late Sale, late-late Sale landet…
    fängt an mit der Reduzierung um 20 , dann 40 %, 50 %, up to 80 %…

    in diesem Sinne ein guter Ansatz, mal schauen, was in zwei bis drei Halbjahren daraus wird…