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Lollapalooza 2016 – Tag 2 x Dust in the Wind

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Der zweite Tag beginnt früher und voller als der erste, dafür aber mit demselben Anreiseweg. Der Andrang hängt vor allem damit zusammen, dass heute alle Großen da sind. James Blake, Roisin Murphy, Beginner, Major Lazer, Radiohead und natürlich DJ Jonas Blue (aha), bei dem ich prompt an der Perry Stage lande. Tanzende Indianer, Caipirinha in 1-Liter Behältern und Showeffekte. Nüchtern vielleicht für den ein oder anderen erstmal zu viel als Einstieg. Continue Reading

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Lollapalooza 2016 – Tag 1 x Wo bitte geht’s hier zum Pressebereich?

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Die erste Frage, die man sich heute stellen musste, war: Rad oder Bahn. Das Auto war keine Option, da schon früh im Radio gewarnt wurde, dies doch bitte zu Hause zu lassen. Ich überspringe die Bahnfahrt mal, weil sich jeder gefühlt 2.000 Leute in einer Ringbahn vorstellen kann. Im Plänterwald angekommen war es dann der Weg zum Eingang Ost, der einem eine halbe Stadtbesichtigung ermöglichte, was auch die „Nur noch 350m …“-Schilder nicht besser machten. Dabei hatte man allerdings die Möglichkeit, zahlreiche selbstkreierte Tetrapack-Klebeband-Taschen zu bewundern (siehe Bild) sowie natürlich allerlei buntes Treiben. Nach gefühlt 8km Fußweg und Passieren des Presseeinlasses dann noch kurz die Info, dass der Pressebereich an genau dem anderen Ende des „Lolapalooza Walk of Stars“ (aka Puschkinallee) ist, was ja aber gar nicht so weit sei. Doch. War es. Aber gar so nicht dumm, da konnte man nämlich gleich mal das wirklich riesige Essensangebot in Form von etlichen Foodtrucks bewundern. Continue Reading

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Lollapalooza Festival am 10.&11.09.2016 in Berlin

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Eine Zeit lang war nicht mal klar, ob das Festival überhaupt stattfindet. Es fehlte nämlich schlichtweg die Genehmigung. Dann kam am 24.08.2016 die Bestätigung. Wäre ja auch eine Katastrophe, wenn Radiohead, Róisín Murphy oder James Blake nicht kommen würden. Wir atmen also auf und freuen uns aufs Lollapalooza 2016 im Berliner Treptower Park. Ich werde natürlich für euch vor Ort sein und von dem restlos ausverkauften Festival für Euch berichten. Continue Reading

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Britney Spears x „Glory“

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Bevor und seitdem „Glory“ erschienen ist, gab es wieder bereits zwei Momente über die man sprechen und an die man sich im Zuge dieses Albums erinnern wird. Da war zuerst einmal die ziemlich langweilige Mitfahrt in James Cordens „Carpool Karaoke“, während der sie gefragt wurde, worum es in „Oops, I Did It Again“ denn ging, was sie nicht wusste. Von der gesanglichen Leistung, die eher einem platten Reifen gleichkam, mal abgesehen war es ein eher fragwürdiger Auftritt. Und dann war da ihr, auch von mir, herbeigesehntes Bühnencomeback bei den VMA’s 2016, elf Jahre nach dem desaströsen Auftritt bei den VMA’s 2005. Vom teils holprigen Vollplayback was man ihr nicht vorwerfen kann mal abgesehen war der Auftritt ok. Und genau da liegt ihr Problem. Britney ist nur noch ok. Wie soll sie auch anders sein, wird sie doch permanent am „früher“ gemessen? Woran also „Glory“ messen? An „Circus“, „Femme Fatale“ und „Britney Jean“? Alles davor war im Vergleich zu gut. Wenn man bedenkt, dass „Blackout“, das Album, welches im Jahr ihres Auftritts 2005 erschien, um Längen besser war als das dritte nach ihrem Breakdown, sollte einem das zu denken geben. Continue Reading

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Warhaus x „We Fucked A Flame Into Being“

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„Die US Style-Bibel BlackBook vergleicht Warhaus bereits mit Gainsbourg, Nick Cave und Leonard Cohen.“ Gewagt mag man meinen, aber nach dem ersten Hören von Warhaus Debut nachvollziehbar. Wem die Stimme des Sängers bekannt vorkommt: Es handelt sich um Maarten Devoldere, Sänger und Songschreiber von Balthazar (wir berichteten). Die ebenfalls sehr französisch aussehende Sängerin ist Sylvie Kreusch, eigentlich Sängerin der belgischen Band „Soldier’s Heart“. Continue Reading

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The Divine Comedy x „Foreverland“

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(Bild: PR)

Elf Alben haben The Divine Comedy bereits veröffentlicht. Eine beachtliche Zahl wenn man bedenkt, dass Sänger und Gründer Neil Hannon gerade einmal 45 Jahre alt ist. Alle die glauben Hannon sei großer Fan von Dante gewesen und habe bereits mit 18 seine göttliche Komödie gelesen liegen übrigens falsch. Er entdeckte das Buch nämlich mit 18 im Regal seiner Eltern und nannte die Band fortan so. Ich bin übrigens 2006 auf die Band aufmerksam geworden, als mir „Diva Lady“ nahegelegt wurde (Ähnlichkeiten ausgeschlossen).
Wie immer sollte man auch auf dem elften Album „Foreverland“ wieder genau auf den Text hören, denn teilweise banale Inhalte originell verkaufen, das konnte Hannon ähnlich wie die Pet Shop Boys schon immer. Und so heißt es zum Beispiel bei „Catherine the Great“:

„(…)She could converse with the best, she knew Voltaire, Diderot, and the rest. She might have conquered a third of the world but inside she was a sensitive girl (…)“ Continue Reading

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„In guten Clubs geht es darum, einen Job zu machen.“ x Roosevelt im Interview

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26 Jahre und aus Köln. Wie der Guardian schrieb, klingt Roosevelts aka Marius Laubers Musik so, als könne sie auch „aus L.A. oder Orlando stammen“. Mit seinem gleichnamigen Debutalbum (ab heute erhältlich) liefert er nicht nur eines der Sommeralben dieses Jahres, sondern ist zu allem Überfluss auch noch überaus sympathisch und talentiert. Wir sind also froh, das so etwas aus Köln kommt, haben ihn aber in Berlin getroffen.

Jan Who: First things first: Woher kommt dein Künstlername? Durch ein heimliches Politikstudium?
Marius Lauber: Nein das kommt tatsächlich von einer Veranstaltung. Ein Kumpel hatte mir damals angeboten bei der Partyreihe „Total Confusion“ aufzulegen und es gab noch keinen Künstlernamen, also musste irgendwas her. Wobei ich dir gar nicht mehr genau sagen kann, wo der herkam. Ich weiß nur, dass ich Zweiter Weltkrieg Dokus geschaut habe…

… also doch politisch … Continue Reading

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Nice As Fuck x „Nice As Fuck“

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Es ist doch immer wieder lustig einige Bandnamen wortwörtlich zu übersetzen. Natürlich besonders, wenn das Wort „Fuck“ drin vorkommt. Würde man also das Bandprojekt von Jenny Lewis, Erika Foster (Au Revoir Simone) und Tennessee Thomas (The Likes) wortwörtlich übersetzen, hießen sie in Deutschland „Gut wie Fick“. Wenn man es dem Sinn nach übersetzt, dann hieße es allerdings soviel wie „Verdammt gut“, was wiederum eher den Grad an Großartigkeit dieses Albums trifft. Und spätestens bei „Runaway“, wenn man am liebsten wie bei „Young Folks“ mitpfeifen möchte ist klar: Verdammt, das ist fickend gut! Continue Reading