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Was sich gehört x Woche 49/2016

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(Devendra Banhart „Ape in Pink Marble“ Coverwork; Bild: PR)

Ein Fan von The White Stripes scheint Alice Merton zu sein, deren Intro zu „No Roots“ ebenso eingängig daherkommt wie „Seven Nation Army“. Wenn Her’s wüssten, dass man beim Suchen von „Marcel“ auf Apple Music auch „Rote Rosen für Mama“ von Marcel empfohlen bekommt, würden sie wohl ihren Bandnamen ändern? Ein Problem, das Møme mit seinem eigenwilligen Namen wohl nicht hat. Ruth B. wiederum hat einen zumindest in Deutschland sehr altbackenen Vornamen. Dabei ist die Gute gerade mal 21 und definitiv nichts für angeschlagene Gemüter. Unterdessen beweist Kultur mit „Dead Flowers“, dass Kultur eben auch getanzt werden kann. Und dank Devendra Banhart wissen wir nun auch was ein kulturell gebildeter Mann Samstagnacht so hört. In diesem Sinne: Angenehme Träume … Continue Reading

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Was sich gehört x Woche 48

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(Cover Artwork: Fil Bo Riva)

No Wyld tun nur so als wären sie harmlos, während sie Leoparden in graziler Zeitlupengeschwindigkeit durch das Video jagen. Ähnlich wendig zeigt sich Alice Jemima, die Kugeln mit einer rhythmischen Eleganz ausweicht, die ihresgleichen sucht. Mykki Blanco wird über seinen ganzen Snapchat und PornHub-Konsum künstlerisch sentimental und mir bleibt nur die Frage: Warum erinnert mich Fil Bo Riva an eine coole Kreuzung auf Anne May Kantereit und Hozier? Continue Reading

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„No Spaß without dancing“ x 20 Jahre Placebo in Berlin

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Als die ersten Sekunden zu „Every You, Every Me“ erklingen, flippt das Publikum aus. Zu sehen ist dabei das 1998 erschienene Video zu einem der wohl bekanntesten Placebosongs. Die Zuschauer warten jedoch vergebens auf eine Unterbrechung oder ein abruptes Ende des Videos durch einen Auftritt der Band. So folgt eine Minute Ernüchterung und erstmal noch’n Schluck Bier nehmen. Continue Reading

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Was sich gehört – KW 45/2016

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(Bild: PR)

Während sich der Berliner DJ Phonique noch durch grünes Gras und sonnige Videos mixt, probieren die Temples neue Drogen aus, an denen sie uns visuell teilhaben lassen. Froth klingen unterdessen irgendwie anders und hängen an Tankstellen ab, während die Mighty Oaks ganz gemächlich mit gestriegeltem Bart durch die Natur flanieren. Da fragt sich Al Pride zurecht: Was ist mit den People los? Continue Reading

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Alicia Keys – „Here“

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(Alicia Keys; Bild: PR)

Erfolg hat auch Schattenseiten. So war Alicia Keys „Fallin’“ leider so beliebt, dass Yvonne Catterfeld es jüngst in einer TV-Sendung als einen ihrer Lieblingssongs deklarierte. Shit happens. Kein Scheiß ist allerdings, dass Here von Alicia Keys nach „Citizen of Glass“ von Agnes Obel und „Joanne“ von Lady Gaga nun schon das dritte Album ist, was bei mir konstant rauf und runter dudelt. Continue Reading

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EJ auf LP

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(© Burberry)

Elton John hat, wenn man von den unzähligen Live-Alben, den Soundtracks und den Compilations absieht, in seiner Karriere unglaubliche 33 Alben veröffentlicht. Insgesamt hat der Brite über 900 Millionen Tonträger verkauft. Selbst wenn man nicht zu den richtigen Fans gehört, werden wohl die meisten Liebhaber guter Musik ein oder zwei CD’s des Künstlers im Regal stehen, oder auf der Spotify-Liste eingespeichert haben.
Pünktlich zu Weihnachten hat sich Burberry nun ein weiteres Mal mit Elton John zusammengetan. Während der Musiker im vergangenen Jahr noch Teil der Weihnachtskampagne des Labels war, gibt es dieses Mal eine Box mit sechs Alben auf Vinyl, die ab sofort in einer auf 800 Exemplaren limitierten Edition erhältlich ist. Continue Reading

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Agnes Obel x „Citizen Of Glass“

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(Bild: PR)

Bisher war es schwierig, mein favorisiertes Herbst/Winter-Album „Vespertine“ von Björk zu ersetzen. Das wird oder vielmehr wurde immer dann rausgeholt, wenn es draußen kalt wurde und man anfing, mehr Zeit zu Hause zu verbringen und aus Mangel an Urlaub nicht in der Lage war, sich eine einsame Hütte in den Bergen zu mieten. Sorry Björk, aber in diesem Jahr schlägt Dänemark Island. Continue Reading

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20 Jahre Placebo-Effekt x Placebo – „A Place For Us To Dream“

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Eine Auseinandersetzung auf der Straße und ein knutschendes Paar in einer von der Polizei abgesperrten Szenerie. Brutale Realität und dazwischen immer Gefühl und Liebe. Das Cover könnte auch eine Abbildung Placebos Musik sein. Seit mittlerweile 20 Jahren (1996) machen Molko & Co jetzt schon Musik. Der breiten Masse, wie auch mir, wurden sie durch „Every You Every Me“, u.a. auf dem Soundtrack zu „Eiskalte Engel“, bekannt. Seitdem haben sie mit Größen wie David Bowie („Without You I’m Nothing“), Robert Smith von The Cure oder auch Allison Mosshart („Meds“) kooperiert und natürlich ganz viele glänzende Gold- und Platinplatten erhalten. Continue Reading

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Russen, Röyksopp, Retro x Was sich gehört mit Robbie Williams, Röyksopp & Philipp Poisel

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Robbie Williams x „Party Like A Russian“

Hier ist es also. Das Video zur Single „Party Like A Russian“ von Robbie Williams neuem Album „Heavy Entertainment Show“. Im Voraus hatte er bereits die gleichnamige Single zum Album veröffentlicht, die nach mehrmaligem Hören den Showmaster Williams gut zur Geltung brachte. Bei „Party Like A Russian“ allerdings wirkt Williams in seinem Gucci-Fummel eher wie ein alternder Showmaster, der es nochmal wissen will. Wir hoffen stark, dass das Album einen anderen Eindruck hinterlässt und halten fest: So fantasievoll Gucci auch ist: It’s not for everyone at any age. Continue Reading

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Doppelt klingt besser x M.I.A. feat. Zayn & The Weeknd feat. Daft Punk

Von Zeit zu Zeit gibt es musikalische Verbindungen die funktionieren einfach. Zwei der momentan wohl coolsten, vorübergehenden Duos wollen wir euch hier kurz mal vorstellen.

M.I.A. feat. Zayn – „Freedun“

Spätestens seit ihrer Kooperation für „Give Me All Your Luvin’ “ zusammen mit Madonna und Niki Minaj wundern uns Kooperationen zwischen großen Popstars und M.I.A. nicht mehr. Das bisschen was Zayn Malik bei diesem Song beisteuert, hätte M.I.A. auch von irgendjemand anders einsingen lassen können. Wir wissen aber: Es ist oft doch der Name der zieht und daher ist es nicht verwunderlich, dass sie Zayn gewählt hat. Sein durch Synthesizer verzerrter Part, fügt sich allerdings sehr gut in M.I.A. Rap-Part ein und wird im Endeffekt zu einem wirklich guten Song, mit einem der wohl besten Intros ever: Continue Reading