Beitrags-Archiv für die Kategory 'Horstson fragt nach'

Nachgefragt bei … Sabon

Donnerstag, 27. November 2014 11:37

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Bilder: Sabon

Was wären wir ohne Seife? Den Geruch mag ich mir lieber nicht vorstellen, umso besser, dass wir auf eine beinahe unendliche Auswahl an wohlriechenden Produkten und Unternehmen zurückgreifen können. Einer meiner Favoriten ist Sabon, das ehemals kleine und feine Lädchen aus Tel Aviv mit Blockseifen zum Selbstportionieren. Mittlerweile hat sich die Geschäftsidee von Avi Piatok und Sigal Kotler-Levy zu einem weltweiten Phänomen entwickelt und bereichert internationale Einkaufs- und Flaniermeilen. Letzte Woche habe ich Avi, dessen Geschäftspartnerin Sigal, den leitenden CEO Ronen Zohar und Ifat Pasternak, verantwortlich für die Presseabteilung des Traditionshauses, zum Gespräch gebeten und nebenbei die erste deutsche Filiale in Köln besucht …

Was war Ihr Anreiz, im Kosmetikbereich zu arbeiten?
Avi: Ganz zu Beginn hatten wir einen Kerzenladen in Tel Aviv, der sehr gut gelaufen ist. Dann haben wir gedacht: Okay, Seifen wären prinzipiell auch eine gute Geschäftsidee. Damals gab es bei uns in Israel nur die Supermarktseifen und keine wirklich schönen Alternativen. Dann dachten wir, das wäre doch eine tolle Idee für die Straße, in der wir auch unsere Kerzen verkauft haben. […]

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“Ich klimper so vor mich hin“ x Herbert Grönemeyer „Dauernd Jetzt“ Albumpräsentation im Grill Royal Berlin.

Freitag, 21. November 2014 10:06

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Bild: © STEFAN HOEDERATH; Universal; PR

Herbert Grönemeyer hat sicht- und hörbar gute Laune als er nach dem kompletten Pre-listening seines neuen Albums „Dauernd Jetzt“ das Berliner Restaurant Grill Royal betritt und sich zuerst den Fragen seines österreichischen Interviewpartners stellt. Allerlei Anekdoten hat Herr Grönemeyer hier bereit. Zum Beispiel zu seiner Tendenz Vieles bis zum Schluss zu verändern oder anzupassen. „Mein Layouter (fürs Cover) sagte mal: „Herbert kommt zu mir und sagt zum Beispiel das Album heißt April. Dann weiß ich, dass es auf jeden Fall nicht April heißen wird, aber ich dabei bin.“ Aber auch Infos über den Ablauf seines Songschreibens („ … Ich sitze vorm Klavier und klimper so vor mich hin …“) machen den Herbert a.k.a. den erfolgreichsten deutschen Musiker an diesem Abend fast zum imaginären Tischnachbarn. Außerdem plaudert er über seine vermeidliche, ihm laut eigener Aussage nicht ganz klaren, Rolle des „Frauenverstehers“ und geht im Anschluss an die allgemeine Fragerunde durch die Besucher und lässt vereinzelt Fotos mit sich machen … […]

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Nachgefragt bei … Christian von der Heide, Teil 2

Freitag, 14. November 2014 11:49

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Bild: Atelier Christian von der Heide

Christian von der Heide ehrt mit seinen Arbeiten die klassische Handwerkskunst und zeigt einmal mehr, dass Luxus nicht zwangsläufig mit Dekadenz und Protz einhergehen muss: Die streng limitierten „objects trouvés“-Editionen seines Markenkonzeptes chvdh gefallen mir dabei mindestens so gut, wie seine selbstgestalteten Duft-Flakons. Anbei die Fortsetzung des Gesprächs für Horstson (Teil I gibt es hier zum Nachlesen)

Welche Rolle spielt überhaupt der Flakon für einen Duft?
Ganz früher gab es überhaupt keine Flakons. „Per fumum“ heißt aus dem Lateinischen übersetzt soviel wie „durch den Rauch“, Düfte waren damals eher als Räucherwaren bekannt. Irgendwann hat man Öl und Flüssigkeiten beigemischt und so benötigte man erste Behältnisse. Diese Form der Aufbewahrung hatte aber nur den Zweck, den Inhalt von Staub und Luft zu schützen. Das ist die eine Aufgabe eines Flakons, die sich bis heute erhalten hat. Die Entwicklung des heutigen Flakons hat sich erst um 1910 weitreichend verändert: Fortan wurden Flakons gezielt für einzelne Düfte entwickelt. Zuvor erfüllten sie den Zweck eines Einrichtungsgegenstandes, es gab eine Kammschale, Etuis, Puderdose und Flakons. Natürlich gab es auch schon Reisesets, Hermès hatte ein ganz elegantes Modell aus Leder und Sterlingsilber. […]

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Nachgefragt bei … Christian von der Heide

Donnerstag, 13. November 2014 9:57

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Bild: Atelier Christian von der Heide

Billige Massenproduktion? Fehlanzeige! Christian von der Heide ehrt mit seinen Arbeiten die klassische Handwerkskunst und zeigt einmal mehr, dass Luxus nicht zwangsläufig mit Dekadenz und Protz einhergehen muss: Die streng limitierten „objects trouvés“-Editionen seines Markenkonzeptes chvdh gefallen mir dabei mindestens so gut, wie seine selbstgestalteten Duft-Flakons. Für Horstson habe ich den sympathischen Designer zum Gespräch gebeten und nebenbei sein Hamburger Atelier kennenlernen dürfen

Welche Rolle spielt Ästhetik für dich?
Eine unerlässliche Rolle. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich mit meinen Arbeiten immer die herkömmliche Auffassung von Ästhetik bediene. Ich mag mindestens genauso gerne Brüche. Wobei, in denen steckt ja auch wieder der Anspruch von Ästhetik. Man muss die Formen von Ästhetik erst einmal kennenlernen, um sie anschließend brechen zu können. […]

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Nachgefragt bei … TOMS – Teil 2

Dienstag, 11. November 2014 9:35

TOMS Chef
Bild:

„One for one“ – Wir haben uns auf die Suche gemacht und mit TOMS ein verantwortungsvolles Unternehmen gefunden, das mit jedem Schuhverkauf an eine bedürftige Person spendet. Sebastian Fries, gebürtiger Deutscher mit Wohnsitz in Los Angeles, gehört zu den Experten im Bereich Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell. Anbei die Fortsetzung des Gesprächs für Horstson (Teil I gibt es hier zum Nachlesen).

Wie groß ist dein Team?
Mein Team bezüglich aller „Giving“-Fragen besteht aus 25 Mitarbeitern. Insgesamt hat TOMS um die 400 Mitarbeiter weltweit, was wirklich wenig ist. Gerade in Asien, Europa und Zentraleuropa expandieren wir und finden Anklang mit unserem Geschäftsmodell. […]

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Nachgefragt bei … Toni Garrn

Montag, 20. Oktober 2014 11:28

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Bild: Jil Sander

Wenn man in der Nähe von Hamburg seine Kindheit verbracht hat und nun seit Jahren schon in der Hansestadt lebt, fühlt man sich einigen Menschen und Labels besonders verbunden – Wolfgang Joop ist so ein Fall, nicht zu vergessen Karl Lagerfeld, der in Hamburg das Licht der Welt erblickte. Jil Sander gehört natürlich auch dazu und ganz aktuell eine der schönsten Frauen der Welt: Toni Garrn, die angeblich beim Public Viewing am Jungfernstieg entdeckt wurde, was sich im Interview als Fehlinformation herausstellte. Auch sprachen wir über den neuen Jil-Sander-Duft “SIMPLY” und über rasierte Brüste … […]

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Nachgefragt bei … Rutger Hauer

Freitag, 17. Oktober 2014 11:39

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Rutger Hauer fotografiert von Bryan Adams; Bild: Gaastra

Bryan Adams, Gaastra und Rutger Hauer – Zugegebenermaßen eine ungewöhnliche Kombination, kann das passen? Sicher, man muss sich nur darauf einlassen. Vor geraumer Zeit habe ich einen Kurzfilm aus dem Hause Gaastra zugeschickt bekommen, “Flying Dutchman” heißt das gute Stück und ich gebe zu, dass ich das bewegte Bildmaterial erst einmal mit Nichtachtung gestraft habe. Die Sage vom Fliegenden Holländer kennt beinahe jeder aus seiner Kindheit und auch das Thema Segeln weckt keine Glücksgefühle in mir (bei Ausflügen mit meinem passionierten Segelffreund liege ich regelmäßig bei Schwindelkeit und Sehkrankheit in der Kajüte). Erst beim Namedropping fühlte ich mich veranlasst, näher beim Film und den Kampagnenbildern hinzuschauen: Rutger Hauer, das “Blade Runner”-Original mit den stahlblauen Augen? Bryan Adams, der singende Fotograf (je nach Belieben auch umgekehrt), der mich schon in meiner frühen Jugend dazu veranlasst hat, das barbusige Stern-Fotografie-Cover von Pink zu kaufen? Genau, die beiden sind zusammen vor Los Angeles an Bord der Schooner Curlew (dank passioniertem Segelfreund weiß ich, dass es sich um ein sehr berühmtes Boot handelt) gegangen und haben die Segel gehisst. Die Aufnahmen von Bryans sind gewohnt ansehnlich und auch der Film mit Hauer als Kapitän Bernard Fokke überzeugt. Für Horstson habe ich Hollands erfolgreichsten Schauspieler zum Gespräch gebeten … […]

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„Ich denke wir hatten mit „Morgens immer Müde“ auch Glück.“ X Laing im Interview

Donnerstag, 2. Oktober 2014 12:15

laing horstson interview

Es ist zwei Jahre her, da sprachen Laing jedem von uns mit „Morgens immer Müde“ förmlich aus der Seele und auch ihr Debütalbum „Paradies Naiv“ beleuchtete so einige uns nur allzu bekannte Facetten des alltäglichen Lebens. Mit „Wechselt die Beleuchtung“ veröffentlicht das Quartett, bestehend aus Nicola Rost (Gesang), Johanna Marshall (Gesang), Neuzugang Larissa Pesch (Gesang) und Marisa Akeny (Choreographie und Tanz), nun ihr Zweitwerk. Wieder geht es um Zwischenmenschliches, was textlich witzig aber nie lächerlich dargeboten wird und stets zum Mitwippen einlädt. Jan hat die Mädels in Berlin getroffen und über Ferkel, Serienmarathons und höfliche Umgangsformen gesprochen … […]

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Nachgefragt bei … Baptiste Giabiconi

Mittwoch, 17. September 2014 9:46

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Bild: Monster Headphones

Ein Gespräch mit Baptiste Giabiconi für Horstson? Für einen kurzen Moment habe ich überlegen müssen, bin die letzten Jahre Boulevardmedienkonsum vor meinem inneren Auge durchgegangen und habe mich dann dazu entschlossen, einen Interviewtermin zu vereinbaren. Baptiste wird zwar nicht mehr allzu häufig an der Seite von Karl, “dem Großen”, Lagerfeld gesichtet, hat sich jedoch peu à peu seinen eigenen Platz im Showbusiness verschafft: Als Model stand er jahrelang an der Spitze der Bestverdiener, als Sänger sorgt er aktuell für Gesprächsstoff. Als Markenbotschafter von “Monster” (meinen Bericht zum Event mit Noel Lee gibt es hier zum Nachlesen) hat sich der vielbeschäftigte Franzose nun Zeit für ein kurzes Interview mit mir genommen… […]

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NACHGEFRAGT BEI … SISSI GOETZE

Montag, 28. Juli 2014 11:56

sissi goetze spring summer 2015 header
Bild: Julian Gadatsch

Die Mercedes-Benz Fashion Week Berlin liegt schon eine Weile zurück, der letzte Medienansturm ebenso: Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, erst jetzt über meine Erlebnisse im Erika-Heß-Eisstadion zu berichten. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass die Designer nicht nur ein, bis zwei Wochen Newsfeed bei Google verdient haben, sondern 365 Tage im Jahr.
Also los, den Anfang macht Sissi Goetze: Die Dame mit dem unverwechselbaren Gespür für zeitlose Herrenbekleidung hatte am letzten offiziellen Modewochentag nach Wedding geladen und trotz schmerzender Füße (nie wieder ungetragene Marc Jacobs-Slipper ohne Socken!!!) muss ich sagen: „Es hat sich mehr als gelohnt, vorbeizuschauen!“ Vollauf begeistert von den gezeigten Outfits, habe ich die Designerin anschließend zum kurzen Gespräch gebeten … […]

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