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Geschmacksache

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Die Strampler für den Mann – Top oder Flop?

(Bild: RompHim™/ ACED-Design)

Eins vorweg: Der Hype um den Strampler für den Mann, dem „RompHim“, erschießt sich mir aus mehreren Gründen nicht: Die Dinger sehen weder gut aus, noch sind sie praktisch und noch viel weniger sind sie neu. Der erste überlieferte Männerstrampler-Träger der Neuzeit ist James Bond in Goldfinger. 1964 machte sich Sean Connery in einem hellblauen Frotteeeinteiler, nun ja, lächerlich. Es folgten zahllose Varianten in lang, kurz, einfarbig, bunt vom Who’s who der Männermodedesigner: Riccardo Tisci für Givenchy, Véronique Nichanian für Hermès, Paul Smith, Yohji Yamamoto für Y-3, Phillip Lim, Chitose Abe für Satai – die Liste der Designer, die sich am Einteiler für den Mann versucht haben, ist vermutlich endlos. Dennoch sind sich – zumindest in meinen Augen – alle Entwürfe in einem entschiedenen Punkt gleich: Die Männer sehen, wenn sie in einem Jumpsuit, meist etwas deppert aus. Trotzdem wird – und das ist das Besorgniserregende – der „RompHim“ durch die Medien gejazzt. Continue Reading

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Die Ikea Frakta-Cap: Top oder Flop?

(Bild: Pleasures; Chinatown Market)

Dafür lieben wir das Internet: Ohne die unendliche Weite des WWW hätte sich Demna Gvasalia mit Sicherheit nicht bei Ikeas Klassiker „Frakta“ für die „Arena Extra-Large Shopper Tote Bag“ von Balenciaga inspirieren lassen – war es doch zu 100 % sicher, dass die Tasche viral geht.
Ähnlich sicher konnten sich die beiden kalifornischen Brands Chinatown Market und Pleasures sein, dass eine Mütze, hergestellt aus einer „Frakta“-Tasche für Furore sorgt. Und so kam es, wie es kommen musste … Continue Reading