Autorenarchiv

Gwenno x „Y Dydd Olaf“

Dienstag, 28. Juli 2015 13:17

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Bild: PR

Könnt ihr euch noch an die Pipettes erinnern? Gwenno Saunders war eines der Mitglieder. Nun hat sie das 50ies Outfit an den Nagel gehängt und singt walisisch. „Y Dydd Olaf“ (übersetzt übrigens „Der letzte Tag“) ist inspiriert von einem Buch des walisischen Schriftstellers Owain Owain. Davon mal abgesehen, dass walisische (Song)Namen immer ganz lustig klingen, ist „Y Dydd Olaf“ ein gelungener Exkurs fernab von Pünktchenkleidern und darf laut Pressemitteilung sogar „… als politisches und feministisches Werk verstanden werden …“. Da meine Walisisch-Kenntnisse quasi nicht vorhanden sind, kann ich das nicht beurteilen, nehme das aber einfach mal so hin. […]

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L’Aupaire x „I Would Do It All Again“

Donnerstag, 16. Juli 2015 11:09

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Robert Laupert sieht aus wie ein Straßenmusikant. Einer von der Sorte, denen man gern mal ne Münze in ihren Hut wirft. Ob er so angefangen hat, weiß man nicht. Das seine musikalischen Wurzeln allerdings in Budapest liegen, steht in der Pressemitteilung. Dabei würde man aufgrund des Namens einfach mal auf Frankreich tippen. In seiner aktuellen Single „I Would Do It All Again“ knallt uns Lauperts quäckig- knarzige Stimme Lebensweisheiten wie: „… A one night stand can last a week …“ um die Ohren. Es geht darum, ihr habt es am Titel vielleicht schon erkannt, nichts zu bereuen. Wer seine EP „Rollercoaster Girl“ nennt, scheint aber generell ein sehr aufregendes Verhältnis zu Frauen zu haben. Aber das ist ja für das Songwriting noch nie schlecht gewesen. […]

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Shamir x „On The Regular“

Mittwoch, 15. Juli 2015 9:44

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Bild: Screenshot Video

Man hört Shamir Bailey und denkt sich: Klaro, ne coole Bitch mit fetten Rhymes. Dann sieht man Shamir Bailey und denkt: Ach ne, ein zwanzigjähriger, leicht femininer Typ mit hoher Stimme. Ist in diesem Fall ziemlich egal, denn dieser Track besitzt Suchtpotential und sollte momentan auf keiner Playlist fehlen, denn wie sagt Shamir selbst: „Yes, yes I’m the best fuck what you heard, anything less is (obviously) absurd“. Im Jahr 2014 hat Shamir bereits eine EP mit Namen „Northtown“ veröffentlicht. Diese nahm er während seiner Tätigkeit als Verkäufer bei Topshop auf. Das erklärt auch seinen Klamottengeschmack. Sein aktuelles Album „Ratchet“ erschien bereits im Mai 2015 in Deutschland allerdings blieb der Hype (bisher) aus. […]

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Topmodel-Freundin und Frontrow Guest x St.Vincent & Grimes

Montag, 13. Juli 2015 9:51

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St. Vincent: Teenage Talk; Foto: PR

Zwei Frauen, eine Gemeinsamkeit. Beide haben Musik zum neuen „Girls“ Soundtrack Nummer 3 (VÖ in Deutschland noch nicht bekannt) beigesteuert, die es aber auch wert ist, separat gekauft und gehört zu werden.

St. Vincent – „Teenage Talk“

Sie ist Grammy Gewinnerin 2014 (Best Alternative Album) und gerade glücklich mit Cara Delevingne liiert. Letztendlich macht St. Vincent aber vor allem großartige Musik („Prince Johnny“ stellten wir euch bereits vor) und hat nun mit „Teenage Talk“ ihre neue Single veröffentlicht. […]

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Was sich gehört x Zweimal Comeback und zweimal neu mit MS MR, Family of the Year, KAIND und Emilie Nicolas

Freitag, 10. Juli 2015 9:04

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Family of the Year; Bild: © Shane McCauley, Island Records

MS MR – „Wrong Victory“

Ihr erinnert euch vielleicht noch an MS MR? Als wir damals Max von MS MR interviewten, ging es mit ihm und seiner Musikpartnerin gerade erst los. Es folgten Auftritte als Liveact bei Michalsky, „Fantasy“ als Werbesong für Ampya und dann war es irgendwann auch gut. Nach zwei Jahren sind Lizzy und Max wieder da. Während der erste Song „Painted“ auf ganzer Linie enttäuschte, hält das neue Album tatsächlich die eine oder andere Perle bereit. So zum Beispiel „Wrong Victory“ […]

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Türkischer New Dark Wave bei Dior Homme x She Past Away – „Kasvetli Kutlama“

Montag, 29. Juni 2015 11:28

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Bild: Patrice Stable; Courtesy of Dior

Davon mal abgesehen, dass Dior Homme neben Sacai (über die viel zu wenig berichtet wurde) eine super Kollektionen auf der Pariser Männermodewoche ablieferte, hatte Kris van Assche dieses Mal auch ein gutes Händchen in Bezug auf Musik. Mit der türkischen „New Dark Wave“-Band ‘She Past Away’ und ihrem Song „Kasvetli Kutlama“ wurde der perfekte Gegensatz zur schönen, mit Rosenbeeten gefüllten Tennishalle in Paris geboten. Außerdem passte es super zum Show-Motto „In all disorder a secret order“ denn offensichtlich hätte man wohl alles außer dieser Band vermutet. Über diese ist übrigens nicht allzu viel bekannt, außer dass sie aus zwei Mitgliedern namens Volkan Caner und Doruk Ozturkcan besteht und ihre Heimatstadt Bursa ist. Und da man es nicht ganz so gut hört hier noch kurz der Hinweis, dass es sich bei der gesungenen Sprache um Türkisch handelt. […]

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Ezra Furman x „Perpetual Motion People“

Donnerstag, 25. Juni 2015 9:53

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Wir haben euch Ezra Furman bereits im Zusammenhang von potentiellen Sommersongs für 2015 vorgestellt. Trotz aller Begeisterung über Ezra Furmans „Restless Year“ war ich auf seinem Konzert Mitte Mai schon ein wenig überfordert. Das lag entweder daran, dass der Abend eine Mischung aus Rocky Horror Picture Show und wilder Saxophon-Madness war, wofür übrigens der großartige Tim Sandusky, Bandmitglied seiner Band „The Boyfriends“, die Verantwortung trug. Oder es lag einfach an der Soundqualität, denn die sorgte dafür, dass seine eh schon gewöhnungsbedürftige Stimme ein wenig kreischend wirkte. […]

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„Viele Leute sehen mich als Weirdo an.“ x Jan Who im Interview mit Petite Meller

Montag, 15. Juni 2015 10:16

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Bild: PR

Sie beschäftigt sich mit Freud, Lacan und Kant, trägt viel Rouge, trinkt Tee mit Giraffen und ganz nebenbei schreibt sie auch noch ihre Masterarbeit in Philosophie. Aber ihr auffälliges Äußeres, eine Mischung zwischen Lolita und Kunstfigur, ist nur Mittel zum Zweck. Mit ihrem „Nuovo jazzy-pop“ und ihrer Single „Baby Love“ will Petite Meller die Musiklandschaft aufmischen und später Professorin werden. Es ist also klar, dass ein Interview mit ihr keinesfalls gewöhnlich ist.

Jan Who: Was natürlich brennend interessiert und sofort geklärt werden muss: Wie schmeckt der Kuss einer Giraffe?
Petite Meller: (lacht) Interessante Geschichte. Für diese Szene hat es Stunden gedauert eine weibliche Giraffe davon zu überzeugen, mich zu küssen. Dann haben wir zu einer männlichen gewechselt. Die hatte die längste Zunge und hat mich innerhalb einer Minute abgeleckt wie sonstwas. […]

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Vielen Dank für die Blumen x Brandon Flowers Live in Berlin

Dienstag, 9. Juni 2015 10:03

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Bild: Jan

Während die Mitglieder von Brandon Flowers Band kurz nach halb neun noch gemütlich eine Fluppe auf dem Metallgerüst von Huxleys neuer Welt durchziehen, sieht es im Eingangsbereich verhältnismäßig leer aus. In der Einfahrt wollen zwei Männer ihre Karten loswerden. Eigentlich kein gutes Zeichen. Und als man die Location betritt, ist ebenfalls kein Andrang zu sehen, geschweige denn ein lautes Murmeln von Menschengruppen zu hören, die bereits den Raum füllen. Dann, angekommen im Bühnenraum, sieht man den Grund. Es ist verhältnismäßig leer. Liegt es an der neuen Platte, die ja auch gern mal als „Schlagerplatte“ bezeichnet wird? An seiner Überheblichkeit („Die Killers sind wahrscheinlich eine der besten Bands seit langem“) oder hat man ihn irgendwo zwischen Killers und seinen Solopfaden vergessen? […]

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Jamie xx – „In Colour“

Montag, 8. Juni 2015 9:55

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Bild: PR

Nicht umsonst heißt das neue Jamie xx Album „In Colour“ – herrscht darauf doch soviel farbenfrohes Auf und Ab dass man gar nicht nachkommt. Das Album klingt wie ein Kind das den Tuschkasten zum ersten Mal ausprobiert. Ein bisschen Soundteppich hier, ein wenig Pling Plong dort und ein paar grandiose Stimmen wie die seiner langjährigen Musikfreundin Romy Madley Croft (ehemals auch The XX), die schon bei „Loud Places“ für sphärische Gänsehaut sorgte und auch auf „SeeSaw“ ihr bestes gibt, übrigens eines der Highlights des Albums. Aber auch das zweite Ex-The XX Mitglied Oliver Sim steuert seinen Gesang bei „Stranger In a Room“ bei und so bekommt man ein wenig den Eindruck dies sei das dritte The XX Album nur weniger depressiv und minimalistisch. Bis dann „I Know There’s Gonna Be (Good Times)“ kommt, man wachgerissen wird und merkt: Nein das wäre The XX definitiv zu bunt. […]

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