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24. Oktober 2012

Allgemein

Sascha Grewe x ARTCANBREAKYOURHEART

Ich bekam mal einen grünen Leuchtreklame-Buchstaben geschenkt (ein „S“ für meinen Nachnamen). Nachdem ich ihn aufwendig mit einer Lichterkette ausstaffiert hatte und er auf meinem Regal Platz fand, landete er leider nach dem Umzug im Keller. Nun ist es Zeit, dass ich das „S“ wieder aus dem Keller hole, in die Wohnung stelle und mit einem „J“ von Sascha Grewe kombiniere „ARTCANBREAKYOURHEART“ heißen die typografischen aus MDF gefertigten Sitzmöbel, die entweder als Beistelltisch, Einrichtungsobjekt oder Buchstaben“regal“ genutzt werden können.

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Allgemein

Begegnungen – John Fairchild / Saint Laurent


Photo By WWD Archive

Wo sind heute eigentlich solche Leute?? Man weiß es nicht!! Genau die Frage kam mir in den Sinn, als ich dieses Photo fand.
Der Mann links, der aussieht als wäre er ein Banker in Führungsposition, ist der Mann, dem über Jahrzehnte die Designer am ehesten vertrauten und die längsten Interviews gaben. Der Mann, der schon wenn die Kollektionen nicht fertig waren, die Entstehung mitverfolgen durfte und der als die Stil- und Urteilsinstanz der Mode galt, aber auch am meisten spaltete und für Tumult in der Modebranche sorgte:
John Fairchild von Womens Wear Daily und W Magazine. Heute 85jährig, seit 15 Jahren aus dem aktivem Geschäft zurückgezogen und in der Schweiz lebend, kann man ihn als den bedeutendsten Fashion-Editor des 20.Jahrhunderts bezeichnen.

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Allgemein

Einschlagen oder aufschlagen? X „Er ist wieder da“ von Timur Vermes

Neulich stieß ich auf den Trailer zu „Er ist wieder da“ , gesprochen von Christoph Maria Herbst. Die von Timur Vermes geschriebene und im im Eichborn Verlag erschienene Satire beschäftigt sich mit der Frage: Was wäre wenn Hitler im Jahr 2011 wiedererweckt worden wäre? Also schickt der Autor Hitler im Jahr 2011 durch Berlin. Von einem leeren Hinterhof in Mitte vorbei an Kiosken und türkischen Reinigungen bis er schließlich im deutschen Fernsehen ankommt.

Das verspricht das Vorwort. Das Vorwort sagt aber auch: „ (…) ist ein atemberaubendes Lesevergnügen, so boshaft wie perfide: Weil der Leser sich zunehmend ertappt, wie er nicht mehr über Hitler lacht. Sondern mit ihm. Lachen mit Hitler? – geht das? Darf man das überhaupt? (…).“ Gute Frage.

Bisher blieb der große Medienaufschrei aus. Was mich ehrlich gesagt sehr wundert. Ich habe das Problem, dass ich das Buch gern unterwegs lesen würde, mich aber nicht traue es aufzuschlagen, sodass jeder das Cover sehen kann. Obwohl ich das Cover-Artwork mag und die Idee hinter dem Buch so absurd wie auch erschreckend finde stellt sich also die Frage: Muss/sollte man das Buch mit Umschlag lesen? Was meint ihr?

Timur Vermes – „Ich bin wieder da“ – Eichborn-Verlag 2012