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1. Oktober 2012

Allgemein

Trauer auf Knopfdruck


Bild: Screenshot Facebook-Seite stern

Unter Kondolenz versteht man die Bekundung der mitmenschlichen Anteilnahme – zumindest wird es so auf Wikipedia erklärt. Paradoxer Weise bekunden einige tausend Menschen durch das Klicken des Like-Buttons auf Facebook ihr Mitgefühl gegenüber dessen Verwandten, Freunden oder anderen Nahestehenden. So gesehen heute Abend auf zwei Fan-Seiten zweier Zeitungen, die sich heute Abend mangels Niveau unheimlich nah standen:

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Allgemein

MUSE x „THE 2ND LAW“

Als ich „The 2nd Law“ das erste Mal im CD-Player des VW Tiguan einer ehemaligen Kollegin eingelegt und extra ein wenig lauter gedreht hatte um auch alles gut hören zu können wünschte ich mir ich hätte in einem Aston Martin gesessen. Warum? Wäre „Supremacy“ der Name des nächsten Bondfilms, Muse hätten den perfekten Song dazu geschrieben.

Überhaupt haben Muse mit „The 2nd Law“ ein ziemlich perfektes Album abgeliefert. Benannt nach dem zweiten Gesetz der Thermodynamik (die unvermeidliche Verschwendung von Energie innerhalb eines geschlossenen Systems) verschwenden Muse auf diesem Album gar nichts. Bereits der zweite Song auf dem Album und erste Singleauskopplung „Madness“ (ich berichtete) geht mit ihrem Finale und der noch immer grandiosen Stimme Matthew Bellamys durch Mark und Bein. Bellamy sagt über „Madness“: „(…)Es ist vielleicht der beste Song den ich jemals geschrieben habe (…) Es geht um diesen Moment in dem man Streit mit seiner Freundin hat. Sie verlässt das Haus und du wirst zurückgeworfen auf dich selbst um über dein Verhalten nachzudenken. Und plötzlich weißt du: „Verdammt! Sie hat Recht! (…)“.  Der beste Muse-Song aller Zeiten wurde „Madness“ übrigens auch von Coldplay genannt, deren Vorband (!) Muse im Jahr 2000 einmal war.

Aber halten wir uns nicht nur an diesem Song auf. „Follow me“ lässt einen erst schwelgen und mündet nach 1:40 in ein Dubstep-Finale welches zur Belastungsprobe meines Trommelfells im Tiguan wurde. Das darauffolgende „Animals“ wendet sich „an die Fred Goodwins“* der Welt, so Matthew Bellamy. („Business suits, dressed to the nines .They flaunt their fat wallets and I wish it were mine“). Es endet mit brüllenden Wertpapierhändlern. Selten wurde Finanzkrise und Investmentbankerhass besser musikalisch verpackt. „Explorers“ ist eine Kritik an der Ausbeutung von Energien und Ressourcen unseres Planeten – getarnt als wunderschöne Ballade („Free me free me free me from this world. I don’t belong here I was a mistake emprisonning my soul. Can you free me free me from this world?“). Nein können wir nicht. Und wer will schon Muse von dieser Welt befreien?

*(Anm.: Fred Goodwin ist ein relativ unbeliebter und in Ungnade gefallener britischer Banker: http://en.wikipedia.org/wiki/Fred_Goodwin)

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Besser Bein dran als Bein ab…

miu-miu5Foto: Steven Meisel für miu miu

… nur ist die Frage ob das Bein von Caroline Trentini (rechts) leider der Photoshop-Arbeit zum Opfer gefallen ist, oder ob sich ihr Bein hinter dem anderen versteckt?!
Also los: Fehlt nun das Bein von Caroline Trentini oder ist es hinter dem anderen Bein versteckt? Zur besseren Recherche obiges Bild anklicken…

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Peter’s Cuttings – Giorgio Armani, der Mann hinter der Weltmarke

Einer der schillerndsten und gleichzeitig mystischsten Persönlichkeiten der Mode ist der berühmteste italienische Modeschöpfer Giorgio Armani. Wenig in der Öffentlichkeit, 1934 geboren, ist seine Marke in den letzten Jahren vor allem auf den neuen Märkten wie Russland oder China in unvorstellbarem Ausmaß expandiert. Dabei ist Armani ein echter Könner und Revolutionär der Damen- sowie der Herrenmode gewesen und hat unsere Zeit und vor allem das italienische Modedesign geprägt wie kein Zweiter. Wie kam es dazu und vor allem was war die Antriebsfeder von Giorgio Armani? Der Mensch hinter der Weltmarke und seine Entwicklungsgeschichte sind super spannend und ich möchte euch ein bisschen was darüber in einem zweiteiligen Cutting berichten.

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