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3. September 2012

Allgemein

Brigitte ohne wieder mit Models?


Ohne Models: Ausgabe 02/2010 der Brigitte; Bild: Gruner+Jahr

Ihr könnt euch ja sicher noch an den Theaterdonner erinnern, mit dem sich die Brigitte Anfang 2010 öffentlichkeitswirksam mit Grausen von all den viel zu dünnen Models abgewandt hat, um in Zukunft hauptsächlich mit ganz normalen Frauen zu fotografieren, die rein zufällig ohne Hungern Größe 36 oder 34 tragen, oder? Nun, mit dieser eigentlich nicht zeitlich befristeten Aktion könnte es bald vorbei sein, so orakelte heute zumindest die Süddeutsche: Der neue Allround-Redaktionsleiter Stephan Schäfer soll, so ist zu hören, die einst mit so viel Wumms eingeführte Marke „Ohne Models“ in Frage stellen. Er soll die Aktion überdenken wollen – es sei nicht ausgeschlossen, dass bald wieder Models im Heft gezeigt werden.

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Music

Cat Power x „Sun“

Auf Cat Power wurde ich erstmals bei der CHANEL Haute Couture Show Spring/Summer 2007 aufmerksam, als Charlyn Marie Marshall live für das Publikum (und die Models) „Satisfaction“ schmetterte. Also kaufte ich mir gleich sämtliche Alben und stellte fest: Das ist nicht der eigentliche Cat Power Sound.
Eigentlich klingt Cat Power immer ein bisschen wie „Heute ist eigentlich ein ganz schöner Tag“ und „Die Welt ist grausam und wo zum Teufel ist meine Flasche Wein“. Ausnahmen wie ihr Album „Jukebox“ auf dem man wohl eines der besten Coverversionen von Sinatras „New York“ hört, bestätigen die Regel. Wer aber ihr Album „You are free“ kennt oder Won-Kar-Wai’s „My Blueberry Nights“ gesehen hat weiß, was ich meine.

Nun ist sie mit ihrem neuen Album „Sun“ zurück und wie es der Titel bereits sagt: Cat Power klingt weniger schattig. Ein bisschen mehr Beat, mehr elektronische Einflüsse und eben Sonne im Sound. Während im Sound die Sonne scheint ist sie aber noch nicht so ganz im Songtext angekommen. So heißt es bei „Silent Machine“ :

She loves you, she loves you, she loves you so hard the one the person to have you cannot (…)Silent machine is here to make sure to put on your light and then turn around. You lie, you lie, you lie…a lie“.

Aber nun Gut. Die Sonne geht ja auch langsam auf. Und so lange der Schatten so sonnig klingt, können wir mit großartigen Songs wie „Nothing but time“, „3,6,9“, „Sun“ oder „Cherokee“ sehr gut leben!

„Sun“ ist heute bei Matador Records erschienen.

Music

Glattes Haar, glatter Sound x MIKA „Celebrate“

2007 eroberte ein libanesisch-britischer Sänger mit lockiger Mähne die englischen und deutschen Charts. Mit für einen Mann recht hoher Stimme und einem ordentlichen Kostüm- und Konfettifaktor im Video, schaffte Michael Holbrook Penniman oder auch einfach MIKA genannt mit „Grace Kelly“ den Durchbruch. Es folgten in Deutschland mehr („Relax“) oder weniger („Lollipop“) erfolgreiche Singleauskopplungen und ein zweites Album mit dem Namen „The boy who knew too much“.

Wissen tut Mika auf jeden Fall, dass sich bekannte Namen immer gut für ein featuring sind. So steht im Titel seiner neuen Single „Celebrate“ kein geringerer als Pharell Williams in der Featuring-Klammer. Angeblich soll er auch mitsingen. Falls das jemand hört bitte Bescheid sagen. Aber auch andere Größen wie Benny Benassi (auf diesen Track bin ich gespannt) und Nick Littlemore (von Empire of the Sun) sind als Mitproduzenten dabei gewesen. „Celebrate“ ist wie Mikas neues Haarstyling nicht mehr ganz so wild wie zum Beispiel „Grace Kelly“. Gute Laune verbreitet er dennoch. Bleibt abzuwarten wie „The Origin of Love“ klingen wird. Dem Papierverbrauch im Video zu „Celebrate“ zu urteilen hat er wohl sehr lange daran geschrieben.

„The Origin of Love“ erscheint am 05.10.2012

Allgemein

Peter’s Cuttings – Very Valentino


Valentino Garavani; Foto via Opening Ceremony

Der italienische Modeschöpfer Valentino war unbestritten einer der Meister seines Metiers. Jetzt haben wir ein Buch wiederentdeckt, das glänzend über ihn und seine differenzierte Mode Aufschluss gibt.
Geboren 1932 in Voghera, in der Provinz Pavia, drängte es den jungen Valentino Garavani schon früh in die internationale Welt. Nur dort, dass spürte er schon in jungen Jahren, konnte er seinen Kindheitsträumen von Allüre, Eleganz und Luxus näher kommen und ging nach Paris um Modeschöpfer zu werden. Zehn Jahre lang erlernte Valentino, wie er sich alsbald nur noch nannte, dass Handwerk der Mode bei der Chambre Syndicale de la Haute Couture, bei Jean Desses und schließlich bei Guy Laroche von der Pike auf.
Zugleich übte er sich – und das war mindestens ebenso wichtig – in der Lebensart jener Leute, für die er seine Mode entwarf.

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