Montag, 4. Juni 2012 9:30

In keiner Generation wurde soviel Schmuck vererbt wie in der jetzigen. Außer so spektakulären Kollektionen, wie zum Beispiel der von Liz Taylor, werden im
Verborgenen viele Schätze gehütet. So wurde gerade bei Christie’s in New York ein Nachlass einer 104 jährigen Milliardärin versteigert, der zwar nur 17 Stücke enthielt, aber von solch einer Brillianz, dass das Ergebnis das Doppelte dessen war, was die Klunker der Hollywood Diva erreichten.
Besonders gefragt sind natürlich auffallend große Steine, Stücke mit Provenienz von Berühmtheiten und natürlich aus den bekannten Häusern wie Cartier, van Cleef, Boucheron oder auch Harry Winston. Der Run auf die Kreationen aus den goldenen Jahren dieser Häuser ist grenzenlos. Das liegt zum einen daran, dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten Edelmetalle und Juwelen als sicherer Hort für das Großkapital gelten. Zum anderen sind gerade die Stücke von van Cleef und Cartier aus den zwanziger bis siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts Kunstwerke und Meilensteine der Handwerkskunst. [...]