Weiter gehts in unserer bisher wenig erfolgreichen Wochenserie „Männersandalen“ – bisher haben wir kein Modell gezeigt, wo der überwiegende Teil der Leser sein O.K. gegeben hat. Da Horstson ja sehr offen gegenüber Anregungen seiner Leser eingestellt ist und diese das auch wissen, erreichte uns gestern Abend ein Leserbrief per Mail. N.D.C.- Sandalen würden auf jeden Fall zumindest den Geschmack des Leserbriefschreibers treffen…
Also gut und et Voilà: Hier 2 Modelle des belgischen Schuhlabels N.D.C. (nom de code, übersetzt: Codename). Bei obigem Modell handelt es sich um die ‚Otterproof Jeesus Sandals‘ für 270$ und bei unterem Modell um die „Black Sondid Sandals“, die es zum selben Preis gibt.
17. April 2012
Als ewiger Hut- & Mützenträger und großer Fan von New Era freue ich mich immer wieder über Kooperationen, die das amerikanische Label eingeht – so fand ich schon die Marc Jacobs und die Terry Richardson Kollektion ganz toll.
Kommende Saison gibt es eine Mini-Koop von New Era mit KENZO – das freut mich besonders, auch weil ich ehrlich gesagt die Entwicklung des Labels unter der Design-Federführung von Humberto Leon und Carol Lim wenig bis gar nicht verfolgt habe. Die Designer werden aber mit den Mützen einen großen Wurf landen (das sag ich sogar ungesehen) und sich wieder ins Gedächtnis rufen …
Alles eine Frage des womöglich schlechten Geschmacks: Schon vor ein paar Wochen stellte ich Teller von Beat Up Creations vor. Die Motive waren, nunja, etwas ungewöhnlich – Mr.Spock, die bärtige Frau und der UFO-Teller sind nicht jedermanns Sache.
Vielleicht wären aber dann die Teller von Dirty Dishes eine andere Option? Die Firma druckt Vintage-Soft-Porno-Bildchen auf ihre Teller – insgesamt gibt es 6 verschiedene Motive, die man sich an die Wand hängen oder dekorativ ins Regal stellen kann. Bei uns ins Wohnzimmer passt es nicht sooo richtig, aber mir würde schon die ein oder andere Wohnung einfallen, bei der sich solche Teller gut machen…
Am letzten Samstag wurde die Dior Haute Couture Kollektion Spring/Sommer 2012 ein zweites Mal vor Publikum präsentiert – allerdings nicht wie sonst für die Couture Schauen üblich in Paris, sondern in Shanghai.
Schon Daisydora berichtete über die erste Präsentation der großartigen Traumkleider vor einigen Monaten hier auf Horstson und war entzückt:
„Ich werd‘ noch verrückt, viel lieber aber würde ich auf der Stelle Couture-Kundin werden!
Bill Gaytten hat diesmal die Kurve mit Bravour genommen, und wie. Als hätte er Zeile für Zeile aller Kritiken mit sämtlichen Fragezeichen darüber, ob er es je schaffen würde, eine dem Haus Christian Dior adäquate Couture Kollektion zu präsentieren, gelesen und verinnerlicht und dann überlegt, wie er alle Kritiker zum Schweigen bringen kann.
In dieser Kollektion für den nächsten Winter gibt es jedenfalls ausnahmslos wunderschöne Traumkleider und Roben, die an die besten Zeiten des Hauses erinnern und an den jüngsten Erfolg zu Zeiten John Gallianos mühelos anknüpfen könnten.“
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte packte das französische Luxuslabel dutzende von Kisten und reiste nach China. Im „House of Roosevelt“, einem mehrstöckigem Haus im Kolonialstil, wurde ein Raum im gleichen Look wie der Dior-Präsentationsraum in der Avenue Montaigne dekoriert bzw. den Raum regelrecht umgebaut.
Nun kann man natürlich sagen, dass Dior die „neuen Märkte“ mit einer solchen Schau aus finanziellen Beweggründen erobern möchte, allerdings ist die Zuneigung des Modehauses zu China nicht neu (Christian Dior, wie auch seine Nachfolger Yves Saint Laurent und Marc Bohan, ließen sich von dem Land inspirieren, ohne jemals da gewesen zu sein – sie schufen eine Phantasie, ein Traum von China, wie sie es aus der Ferne sahen) und entgegen einer eher reservierten Einstellung der Fachpresse gegenüber den Entwürfen vom kommisarischen Dior-Designer Bill Gaytten stiegen die Umsätze des französischen Modehauses in seiner Schaffensperiode. Zu Recht, wie ich meine.




