Würde man die Weltführer der Modehäuser mit großen Symphonie Orchestern vergleichen, wäre Chanel so etwas wie die Wiener Philharmoniker, etwas
verspielt und melancholisch und Hermès die Berliner Philarmoniker – geradlinig und voller Phantasie.
Es sind mit Meistern ihrer Instrumente besetzte Riesen-Orchester, die nicht Oboe oder Fagott spielen, sondern hier weiß die erste Geige genau wie man eine Tasche von A-Z fertigt. Die Triangel kann sticken und die Pauken fertigen liebevoll polternd filigrane Accessoires.
Bei Hermès ist die Dirigentin Pascale Mussard und sie hat, wenn sie das Podium verlässt eine kleine, freie, verdrehte Jazz-Gruppe die improvisiert und ihr eigenes experimentelles Tempo hat. Ihr Ziel: Zu verzaubern, Leidenschaft zu wecken und die schöpferische Freiheit zu Ehren.
Der Name ist Petit H, der kleine Bruder des großen Orchesters, das Kollektionen in den Métiers von Prêt-à-porter, Leder, Kristall, Porzellan, Möbeln nach einem strengen Agenda des Jahres und dem Takt des globalisierten Modezyklus fertigt.
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14. April 2012
Ein kleines Ratespiel: Um was handelt es sich bei den Post-Poo Drops aus der Collaboration des französischen Modehauses A.P.C. mit dem australischen Kosmetikunternehmen AESOP?
Ist es Antwort a) ein verspäteter Aprilscherz
Oder ist es Antwort b) „Eine aromatische, botanische Mischung um üble Gerüche zu bekämpfen. Die anspruchsvolle Kombination an ätherischen Ölen besticht durch ihr kräftiges Aroma und ihre desinfizierenden bzw. antibakteriellen Eigenschaften. Dieser frische Duft von Zitrusschalen wird verstärkt durch reiche, blumige Elemente um wirksam unliebsame Gerüche zu neutralisieren.“


