Eins geb‘ ich ja unumwunden zu: Ich liebe meine Stadt Hamburg. Auch wenn mein Herz in Paris deutlich an Schlägen zunimmt und Berlin diesen unwiderstehlichen, aufregenden Charme hat, eine echte Großstadt ist – bleibt meine Heimat Hamburg, diese ungeheuer komfortable und langsame Stadt. Ähnlich wie Genf strahlt Hamburg Ruhe, Kraft, Fundiertheit und eine Gewisse Würde aus, die mir als etwas altertümlicher Mensch sehr entgegenkommt. Außerdem kann man ja im Zeitalter von Mobilität überall hinfahren und dann macht das Entdecken und wieder Heimkommen ja doppelt Spaß.
Eines meine Lieblings Objekte in meiner Modesammlung hat mit zwei Sachen zu tun, die ich sehr liebe, nämlich mit dem Modehaus Chanel und Hamburg. Es ist der Chanel Herbst Winter 1989 Katalog den Karl Lagerfeld – damals erst seit einem Jahr auch der Photograph des Hauses Chanel – mit Ines de la Fressange in Hamburg und Umgebung aufgenommen hat.
14. März 2012
Da fragt man sich, worauf sich die schwedische Glasmanufaktur Kosta Boda eingelassen hat: Zwei ihrer Designer, Åsa Jungnelius und Ludvig Löfgren haben für die schwedische Bekleidungskette „Weekday“ eine Special-Edition ihrer bisherigen Werke designt – und nun gibt es halt den Gorilla „Gabba Gabba Hey“, der in der schwarzen Original-Version um 200€ kostet, in einem Weiß und wird vermutlich in tausenden Jugendzimmern Einzug halten, denn der Preis wird sicher im zweistelligen Bereich liegen.
Mir fällt es etwas schwer, den Nutzen für die Künstler zu sehen, außer das sie ihr Werk verramschen und sich auf einen Schlag der breiteren Öffentlichkeit bekannt machen – aber kaufen die danach weitere Glasskulpturen?
Weitere Special-Editions von Jungnelius und Löfgren, die ab Mai beim örtlichen Weekday-Laden erhältlich sind, gibt es nach dem Klick
Bereits vor einem Monat berichtete ich über die „schwarze Robyn“. Nun ist Emeli Sandés Debut „Our version of Events“ erschienen und hält das, was die Single „Heaven“ versprochen hat. Laut EMI Music als „neues Oktavenwunder“ gehandelt, macht sie dieser Bezeichnung alle Ehre und klingt bei Songs wie „My kind of love“ sogar ein bißchen wie Mariah Carey, nur eben cooler. Die mit dem „Critics Choice BRIT Award“ 2012 ausgezeichnete Sängerin, bietet aus ihrem Debut neben starken Balladen wie „Clown“ (großartig: „I guess ist funnier from where you’re standing, cause from over here I’ve missed the joke“), „Suitcase“ oder „Hope“ auch fernab melancholischer Kerzenlichtstimmung Hörbares. Etwa für R`N`B – Liebhaber. Hier überzeugen vor Allem „Daddy“ oder „Lifetime“.
Sie war bekannt als eine Frau des Stils, die Frau des berühmten Gastronomen und Ruhlmann-Sammlers Michael Chow. Sie zierte nicht nur die Gesellschafts- und Mode-Seiten von Los Angeles, New York, London, Paris und Tokio, sondern sie legte auch eine der bedeutendsten Sammlungen an, die mit dem Bestand von Museen wie dem Metropolitan Museum oder dem Fashion Institute Of Technology in New York mithalten kann. Hunderte von exorbitanten Beispielen befanden sich nicht nur in ihrer Sammlung, sondern wurden auch von ihr getragen. Fashion-Experten sahen den Reiz und die Qualität ihrer Sammlung besonders darin, dass es die besten Beispiele dafür waren, die individuelle Vision und die besonderen Eigenschaften der einzelnen Schöpfer und der Häuser zu repräsentierten.




