Beiträge vom März, 2012

Wer ist eigentlich für das Styling bei DSDS verantwortlich?

Samstag, 31. März 2012 21:48


Styling Highlight – links: Aufgemalte pink-farbene Pistole zu gelbem Shirt. Rechts: Aufgemalte gelbe Pistole zu pink-farbenen Shirt

Ich geb es ja ungern zu: So ziemlich jeden Samstagabend switcht man unweigerlich bei “Deutschland sucht den Superstar” rein und man ist etwas verwundert, dass allen Anschein nach auch außerhalb der Karnevals-Saison Filzhütchen und allerlei Klimbim bei Stylisten zum Einsatz kommen.
Aber mal unter uns, liebes Styling-Team bei RTL – das kann doch alles nicht Euer ernst sein, oder?
Wie gutes Styling bei Abend-Shows übrigens richtig funktioniert, hatten die Stylisten bei The Voice of Germany gezeigt – ganz ohne Lady-Gaga-Look-A-Likes und Village People Klamauk…

Bild: RTL/ DSDS Facebook

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The Wet Balls of Wrestling – Bruce Weber für Abercrombie & Fitch

Freitag, 30. März 2012 11:01

Das die Klamotten von Abercrombie & Fitch das Rad nicht neu erfinden, dass wissen nicht nur wir, sondern auch Bruce Weber – zumindest läßt er sie konsequenter Weise regelmäßig, in seinen für das Amerkanische Unternehmen aufgenommenen Fotos, einfach weg.
So auch in dem neuen Filmchen “Other Sports Require One Ball (Wrestling Requires Two)”, wo Weber eindrucksvoll zeigt, was junge Männer seiner Meinung nach im Anschluß an einer Wrestling-Partie machen: Sie gehen Duschen und catchen weiter.
Das ergibt alles keinen Sinn, ist aber hübsch anzuschauen – wenn man denn ein leichtes Faible für den Männer-Typ “amerikanischer-College-Muskel-Schönling” hat. Für alle anderen sei gesagt, dass man für den Bruchteil einiger Sekunden auch Abercrombie & Fitch Klamotten sehen kann. Klatschnass, versteht sich. [...]

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Die Lohnsklavinnen

Freitag, 30. März 2012 9:01

Wo wir doch gestern so nett über die neue Linie von H&M geplaudert haben, hätte dazu ich einen passenden Video-Tipp: Die ZDF Reportage “Die Lohnsklavinnen” (lief am 27.03. im TV) von Michael Höft beschäftigt sich mit versklavten Mädchen, die in Spinnereien schuften müssen, damit in Billig-Bekleidungsketten rund um den Globus Fast-Fashion angeboten werden kann. [...]

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Nun also doch: Billig Luxus von H&M …

Donnerstag, 29. März 2012 14:07

… zumindest deutet einiges darauf hin, denn Karl-Johan Persson, Vorstandsmitglied der schwedischen Bekleidungskette, äußerte sich gegenüber der WWD wie folgt: „Wir haben viele verschiedene Projekte in Arbeit und bereits im nächsten Jahr, werden wir eine komplett neue Ladenkette herausbringen. Genau wie COS (…) wird das neue Label komplett unabhängig sein und wird die anderen Angebote der H&M-Gruppe ergänzen”. (via Grazia)
Ob das nun ein Luxus-Label wird, hat er nicht gesagt, allerdings fehlt ein solches im Grunde genommen noch im Portfolio von H&M.
Apropos Luxus – ab heute wird Marni x H&M verramscht und mich würde interessieren, ob das nun wirklich so ein großer Erfolg war, schließlich bekommt man noch so ziemlich alles online

Bild: Screenshot

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Über Denkmäler nachdenken – Karl Lagerfeld –vs– Robin Givhan

Donnerstag, 29. März 2012 11:40

Darf man allen Ernstes aussprechen, man denke, Karl Lagerfeld sei overrated oder ist das ein unbesonnener Ritt auf einer zu scharfen Klinge?
Die in Washington arbeitende Kultur- und Modejournalistin Robin Givhan, immerhin als einzige ihrer Zunft mit einem Pulitzer Prize ausgezeichnet, hatte schon Ende Januar in ihrem Artikel Is Designer Karl Lagerfeld Spread Too Thin? im Newsweek Magazine sehr differenziert aber auch scharf hinterleuchtet ausargumen- tiert, was Lagerfeld aus ihrer Sicht von anderen großen Kreateuren unterscheide. Dass er zwar Chanel ganz exzellent beherrsche, aber nicht der Typ Designer sei, der den Marken, für die er bisher gearbeitet hatte, auch ein völlig neues Leben einhauchen könnte … wie …
Naturgemäß könnte man diesen Denkansatz gleich damit abwürgen, dass man sagt: Das will Chanel gar nicht. Chanel soll unverkennbar immer ganz Chanel bleiben. Und letztlich stimmt das auch und wir haben hier schon öfter darüber diskutiert, was denn nun wichtiger und wahrer für diese und andere Modemarken sei. [...]

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Sam Taylor Wood – Third Floor

Donnerstag, 29. März 2012 9:01

Sam Taylor Wood ist eine starke Frau und eine wunderbare Photographin. Sie hat nicht nur ihren eigenen Stil, sondern auch ihren eigenen Kopf und erregte unter anderem dadurch Aufsehen, dass sie ein Kind von einem 23 Jahre jüngeren Mann bekam, mit dem sie zusammen lebt. Sie passt in ihrer Eigenständigkeit und Eigenwilligkeit genau zu den zwei Institutionen, für die sie jetzt ihr neues Buch gemacht hat: Karl Lagerfeld und Gerhard Steidl.
Steidls Verlag in Göttingen bildet etwa das, was man als Olymp für Bücherfreunde bezeichnen könnte. Die Akribie und die Vollkommenheit des Produktes Buch haben hier ihre perfekte Heimat gefunden. Steidls Bücher sind Kunstwerke und Trouvaillen zugleich. [...]

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Niveau, I Wo? – Stümpern in der Werbung

Mittwoch, 28. März 2012 14:30

Manchmal beschleicht mich der Verdacht, wir Werber könnten ein dickes Bildungs- und Niveauproblem in unserer Branche haben. Wie sonst kann man sich regelmäßig vorkommende Ausrutscher wie diesen hier erklären?

Hitler’li Şampuan Biomen

Da fällt einem erst mal gar nichts mehr dazu ein, so schlimm und peinlich ist der Ausrutscher. Ich hoffe wenigstens, das ist nur ein Ausrutscher und der Spot mit Adolf Hitler für Biomen Shampoo ist nicht aus dem Kalkül heraus entstanden, auch noch Männer mit einem Hang zum Tragen von Frauenkleidern mit zu diskriminieren. [...]

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The Little Black Jacket – Carine Roitfeld / Karl Lagerfeld

Mittwoch, 28. März 2012 11:26

Letzte Woche war es so weit, Tokio war drei Tage total im Fieber der Doppel C‘s. Keine Nation ist schon so lange einer der treuesten Anhänger des Pariser Modehauses Chanel. Bereits Anfang der Achtzigerjahre invasierten die Japaner – eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Zeit – mit dem absoluten Hang zu Statussymbolen und der Vergötterung von westlichem Luxus Paris und die Verkaufsstellen von Chanel weltweit. Weil in Japan doppelt so teuer, schickten Familien die Reisenden los, Mit dem Auftrag, alles mit zu bringen, was sie für begehrlich hielten. Die Häuser Vuitton und Chanel beschlossen darauf hin eine Regelung, die vorsah, dass Taschen nur in limitierter Stückzahl pro Nase abgegeben wurden. Japaner gehören seit dieser Zeit zu den treuesten und stärksten Chanel Fans.
Nun gab es als Hommage eine große Reise von der Rue Cambon nach Tokio und die Chanel Koffer waren vollgepackt mit drei großen Events und Ausstellungen. Gewiss auch eine Hommage an die Treue des Landes, das seit dem letzten Jahr durch Erdbeben, Tsunami und Fukushima alle Aufmerksamkeit des Westens braucht. [...]

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Nicht meckern sondern selber machen, Teil IV, Anne von Les Attitudes

Mittwoch, 28. März 2012 9:01

Jana, Katja , Horst … Wahrscheinlich seid ihr mir ohnehin schon auf die Schliche gekommen: Bis jetzt habe ich nur BloggerInnen in meiner kleinen Reihe gehabt, die ganz einfach neu anzuziehen sind und selbst wissen, was ihnen gut steht. Und heute ändert sich das auch nicht, ganz im Gegenteil. Ich wollte mir das Vergnügen gönnen, Anne von Les Attitudes ein paar unverbindliche Vorschläge aus den neuen Kollektionen zu unterbreiten. Mal sehen, was sie und ihr dazu sagt.
Vom Typ her, ihr seht das ja auch selbst, ist Anne die viel schönere Ausgabe von Elin Kling und könnte eigentlich alles tragen und jedes Styling versuchen, ohne auch nur im Ansatz unmöglich auszusehen. Das ist vielleicht nicht gerecht, aber hilft ja nix, wenn man darüber sinniert oder jammert. [...]

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Wie das so funktioniert mit einem Artikel am Beispiel von der DIOR Homme Pre Collection Fall/Winter 2012

Dienstag, 27. März 2012 15:51

Eigentlich ist es immer der erste Gedanke, der die Richtung eines Artikels vorgibt, der erste Idee, die einem in den Kopf kommt, wenn man ein Look Book durchblättert oder -scrollt und häufig liegt man damit gar nicht mal so unrichtig – auch wenn man stundenlang an einem Artikel für Horstson feilt, entschließt man sich, die erste Idee und den ersten Eindruck irgendwie zumindest einfließen zu lassen. Und schon meine Oma pflegte zu sagen “Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck”, und wischte mir noch schnell mit dem angefeuchteten Tempo den Kakao-Mund sauber.
Ich habe Blomquist nach seinem erstem Eindruck zu den Bilder der DIOR Homme Pre Collection Fall/Winter 2012 gefragt. Seine Antwort:
Ich mag die Frisur, Blau und Grau, männlich, klassisch, Weiss als Kontrast, tolle Bilder beweisen unsere These: Blau ist super!, ich mag den Stil der Fotos – fast wie alte Gemälde und ich hätte gerne das grau/weiße Hemd und die Bomberjacke.
Bei Blomquist hat DIOR also einen guten Eindruck nach ca. 30 Sekunden hinterlassen- und bei Dir? [...]

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