Wo könnte man Himmelblau besser tragen, als in der bayerischen Landeshauptstadt. Dort, wo der Himmel ein eigenes Bayerischer-Himmel-Blau zu haben scheint und bei jedem auch noch so kleinen Sonnenstrahl die Stühle vor die Lokale gestellt und die leichten Klamotten raus geholt werden.
Von so viel Sonne beschienen, hat sich ein lebenslustiges Völkchen zwischen Maximilan- und Leopoldstraße eingefunden, dem man modisch gesehen kein X für ein U vormachen kann; in München kennen selbst Profifußballer den Unterscheid zwischen Gucci und Pucci.
Aber selbst auf der Maximilianstrasse mit ihren gefühlt zweiundzwanzig Flagshipstores und Luxusläden trägt man nicht nur Tom Ford und Dior Homme in Schwarz, Anthrazit und Dunkelblau … um dem Bedürfnis nach münchentypisch schicken Männeroutfits für die wärmeren Tage nachzukommen, habe ich da etwas rausgesucht, das vielleicht in Ansätzen Stereotype von sehr gut motorisierten Leistungsträgern bedient, aber ich habe schließlich schon bei Düsseldorf das Bling-Bling, Philip Plein und Ed Hardy weggelassen 🙂
28. Februar 2012
Es geht um Blumen-Anstecknadeln für den Mann.
Schnell den Stiel einer frischen Blume gekürzt und die Blüte ins Knopfloch am Revers oder an der Brusttasche gesteckt, das kennt man von festlicheren Anlässen. Mögen Männer das auch zum normalen Jackett und weniger offiziellen Anlässen wie einer Hochzeit? Und wenn ja, wozu würdet ihr so eine Ansteckblüte an der langen Nadel tragen?
Die beiden Hübschen hier sind übrigens aus Alber Elbaz Stoffblüten-Garten bei Lanvin. Die Nadeln machen garantiert keine grünen Flecke ins edle Jackett und die Blüte hält auch viel länger …
Was sagt ihr dazu?
Sind die was oder können die weg? Dann hätten wir diese Sti(e)lfrage schon mal für das Frühjahr geklärt, oder?
Gibt es hier für 110 Euro.
Am Sonntag wurde großes Unheil angerichtet: Ich war bei einem sehr gutem Freund zum Abendessen eingeladen und dank zuviel Wein, Weib und Gesang (viel
und gut) wurde es ein sehr lustiger Abend, bei dem am Küchentisch viel gelacht, diskutiert und gestikuliert wurde – letzteres zumindest einmal zu stark und so ging ein Wandteller zu Bruch. Ich möchte jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, finde es aber sehr mystisch, dass der Teller in ca. 1.000 Scherben zerplatzt ist und nur das Exorzisten-Mittelteil unversehrt blieb. Damit wir keine Rache aus der Hölle fürchten müssen, muss zügig für Ersatz gesorgt werden – und siehe da: Der Teller war kein Einzelstück sondern wird in Los Angelas von Beat Up Creations in Massen hergestellt und vertrieben – und weil ein neuer Wandteller in der Küche einfach zu einsam aussieht, habe ich auch gleich noch ein paar weitere rausgesucht. Vielleicht geht beim nächsten Mal ja Mr.Spock, die bärtige Frau oder der UFO-Teller zu Bruch …




