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24. Februar 2012

Allgemein

… ein paar tausend Kilometer weiter sieht das mit dem Stilgefühl schon anders aus …

Ein Yeti in New York! Vorhin noch zeigte uns Daisydora anhand einiger Streetstyle-Bildern vom Sartorialist, dass Männer in Mailand einen guten Stil haben – jetzt zeige ich Euch den Beweis, dass es ein paar tausend Kilometer nicht mehr so weit her ist mit dem Stilgefühl …
Einen 90er Jahre Flokati-Fussel-Mantel will man doch nicht mehr sehen, oder? Bei obigem Yeti handelt es sich übrigens um Terence Koh, einem in New York lebendem Künstler, der in der Kunstzeitschrift „Monopol“ vor ein paar Jahren als neuer Andy Warhol gehandelt wurde. Das ist aber auch schon lange her und heutzutage fliegen Penisse zu „New York City Boy“ von den Pet Shop Boys über Terence Koh’s Website.
Zur Rettung von Koh sei gesagt, dass ich auch mit den Fussel-Teilen der Chanel Fall/Winter Kollektion 2010 meine Probleme hatte.
Was denkst du bei dem Bild? Hop oder Flop?

Allgemein

Bestätigt: Jil Sander ist wieder da.

Soeben wurde das bestätigt, was eigentlich klar war: Die JIL SANDER SpA gibt hiermit die am 28. Februar 2012 in Kraft tretende Ernennung Jil Sanders zum Creative Director der Jil Sander Gruppe bekannt.

Alessandro Cremonesi, JIL SANDER- Geschäftsführer:
“In den vergangenen Jahren vermochte die Marke Jil Sander ihre starke Identität zu bewahren, weil wir ihren Schlüsselwerten treu geblieben sind und gleichzeitig ein feines Gespür für Zeitströmungen und werdende Trends bewiesen haben. Die Rückkehr Jil Sanders in das von ihr gegründete und zu einer weltbekannten Marke entfaltete Modehaus ist ein bewegender Moment. Die Bedeutung, die ihre Leidenschaft und visionäre Kraft für die Zukunft unseres Unternehmens haben, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Jil Sanders Unternehmergeist wird sich sehr vorteilhaft auf alle Aspekte der JIL SANDER Gruppe auswirken. Es ist fast zu gut, um wahr zu sein.“

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Interieur

Steven Gambrel – Amerikas Glamour Interieurs der leisen Art

Im Grundsatz unterscheidet sich die Einstellung von Europäern und Amerikanern gegenüber Inneneinrichtern wie folgt: Der Europäer nimmt den Inneneinrichter, um seinen Geschmack zu bestätigen und bringt sich ständig mit Vorschlägen ein. Er realisiert das Konzept des Designers nur zum Teil und versucht seinen eigenen Stil, oder das, was er dafür hält, durch zu setzten.
Der Amerikaner, seit einem Jahrhundert damit vertraut, einen Psychologen genau wie einen Augenarzt zu konsultieren, erteilt General-Budgetvollmacht und lässt den Interieur Designer machen. Sitzt dann, wenn er Pech hat, wie im Hotelzimmer, wenn es sich um einen schlechten Inneneinrichter handelt. Wenn er aber zum Beispiel an Steven Gambrel gerät, betritt er die Wohnung seiner Träume. Gambrels Stil macht seit Jahren in den USA Furore und ist in New York wegweisend.

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Music

Ein musikalischer Blumenstrauß x The Cranberries – „Roses“

Was war ich Fan. Und ich muss gestehen nicht von der ersten Stunde an. „Zombie“ war nicht wirklich mein Song und „Everybody else is doing it, so why can’t we“ (puh) war mir lieber als „No need to argue“. „To the faithful departed“ machte mich endgültig zum Fan und so wurde ein Cranberries-Konzert auch mein allererstes Konzert überhaupt. 2002 war es dann mit einem (mäßigen) Best-of-Album vorbei mit der Band.

Es folgten Soloprojekte von Dolores O’ Riordan, die nicht unbedingt schlecht waren („Ordinary Day“), aber auch nicht wahnsinnig großartig. Dementsprechend aufgeregt war man (ich) nun auf das erste Studioalbum seit 10 Jahren. Die erste Single-Auskopplung „Tomorrow“ lies hoffen.
Und tatsächlich machen die Cranberries auf „Roses“ nichts wirklich Neues, aber eben das, was sie können. Wunderschöne schmachtende Balladen („Roses“), leichte Songs die man gut im Sommer im Cabrio hören kann („Fire&Soul“) und diese ganz spezielle Art von Songs mit diesen ganz speziellen Namen („Schizophrenic Playboy“), dessen bedrohlichen und dennoch hoffnungsvollen Tonfall nur die Cranberries dank der noch immer grandiosen O’Riordan hinbekommen. Fans wissen was ich meine. Die anderen lernen es noch.

„Roses“ ist bei Universal erschienen und ab heute im Handel und als Download erhältlich.

Allgemein

ABM für einen Weltstar? – Die Tingeltangel-Tussishow GNTM ging gestern in die siebte Runde

Bitte, liebe Macher, wie viele Runden sind es noch bis zum KO?
Die Superlative für uns Heidi aus Bergisch Gladbach werden knapp. Zuerst war sie ohne den Segen von Kaiser Karl Topmodel, dann langte nur noch das Supermodel, ein Showstar war sie sowieso schon seit ihren ersten Auftritten auf dem Karnevalswagen in Bergisch Gladbach und seit gestern nennt man die findige Geschäftsfrau auf Pro7 schlicht und ergreifend Weltstar. Da möchte ich doch schon wieder zu gerne eine klitzekleine Maus sein, die mit anhören darf, wenn Papa Klum und Tochter Klum das mit den Senderverantwortlichen ausklamüsern.

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