Die Herbst-/Winter-Kollektion 2012 von Italo Zucchelli ist vor allem eins: monochrom. Die Looks sind schwarz, grau oder camelfarben. Unter jedem Outfit steckt ein weißes Button-Down-Hemd – quasi als weißer Faden. Sie sind vor allem oben herum sehr voluminös, großes Sweatshirts, Capes, Hoodys oder Mäntel werden zu schlichten Hosen, meist Bundfaltenhosen, getragen.
17. Januar 2012
Hurraaaaaa ….. Wir begrüßen endlich auch den Winter in einer Winterkollektion!
Bei Emporio Armani haben die Designer neben guten Handschuhen sogar an lange und breite Schals gedacht, von denen einige sogar mittels Kordelzuges Kopfbedeckung und praktischer Schal zugleich sind.
Die günstigere Zweitlinie des Alt- und Großmeisters guter Männermode trumpft mit all den tragbaren Teilen auf, die Draußen in den Läden gerne gekauft werden. Fast 80 Outfits lang kann man sich davon überzeugen, dass auch ganz normale, leger-elegante Klamotten Männer schöner machen, weil man mehr vom Mann als von der Mode erlebt. Sehr gut angezogen, aber nicht verkleidet sein. Giorgio Armani hat das zutiefst italienische Verständnis von männlich modischer Attitüde ohne Chichi verinnerlicht, wie kaum ein zweiter.
Maiers fabelhafte Modeparade – Bottega Veneta Autumn-Winter 2012/2013
Posted on 17. Januar 2012Maiers Männer haben lange Beine, auch wenn die von Natur aus mal nur normal lang sein sollten, was auch bei Models vorkommt. In kaum einer weiteren Männerkollektion wird so großes Augenmerk auf vorteilhafte Proportionen gelegt, und das sieht man auch.
Athletisch aber nicht unbedingt allzu muskulös, optisch in die Länge gezogen, schmal und jung aber nicht unmännlich, so signalisieren schon die Models das Männerbild Maiers, der im O-Ton sagt: „There’s not much you can do with men“. Was nur Ausdruck dessen ist, dass Männermode sich an der Physis von Männern zu orientieren hat, und dass sich das mit bewährten Formen und Silhouetten eben am besten erreichen lasse.
Auf Prada ist wie immer Verlass. Kein anderes Label schafft es seit Jahren jede Saison etwas komplett anderes zu zeigen und trotzdem seine spezielle Handschrift zu behalten.
Spätestens beim dritten Blick wird das Augenzwinkern von Miucca Prada in dieser grandiosen Herrenkollektion sichtbar. Stoffe, die von weitem wie feine Wolle oder Mohair aussehen, entpuppen sich aus der Nähe als Cotton. Seriös wirkende Teile sind aus Denim geschneidert. Die strengen Rollis unter den Hemden sind simple T-Shirts mit Schildkrötkragen.
Sind wir das Zeitalter der körperwahrnehmungsgestörten, westlichen Gesellschaften?
Posted on 17. Januar 2012Tausende Mädchen, junge Frauen und Männer rennen gerade von Casting zu Casting, um einen der begehrten Jobs bei den Couture- und Designer-Schauen in Paris, Berlin, New York, London, Mailand oder sonst wo zu bekommen.
Dabei ist bekannt, dass Anfänger dafür kein oder kaum Geld sehen. Man muss schon einen großen Namen haben, wie die handverlesenen Highlights der Schauen, um für die Arbeit, der man vorher wochenlang nachläuft, auch adäquat bezahlt zu werden. Das hat irgendwann angefangen, so aus dem Ruder zu laufen, als immer mehr Mädchen und Jungs aus teilweise bitter armen Regionen der Erde nach Paris und in weitere Zentren des internationalen Fashion- und Luxusbusiness drängten, um sich ihren Traum vom Modeln und einem Leben in Reichtum zu erfüllen.











