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29. September 2011

Allgemein

Maison Kitsuné – Mein Lieblings-Sweatshirt der Saison

Zu meinen Lieblings-Basic Designern neben A.P.C gehört eindeutig das Maison Kitsuné in der Rue de Richelieu in Paris, gleich hinter dem Palais Royal.
Da ich auch bei Sweatshirts, T-Shirts und Jogging Gear auf Qualität und Langlebigkeit achte, denke ich mir, lohnt es sich auch ein-zwei Euro mehr auszugeben und etwas anständiges zu kaufen.
Als typisches Kind der siebziger und achtziger Jahre – ganz dem New York Style verfallen – liebe ich naturgemäß Sweatshirts. Bin groß geworden in einer Zeit als Boss oder Marc O’Polo etwa doppelt so groß auf den Sweats stand, wie der Träger es war. Also eindeutig ein Kind der ersten Popper Generation und sowas prägt…

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Allgemein

Selbst Tiere haben ein Herz – Der Zaun muss weg…

Der Zustand einer Gesellschaft erklärt sich dadurch, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht.

Aber damit wir uns hier auch im Eifer der Dinge und optionaler Diskussionen immer richtig verstehen: Jede Protesthaltung und alle damit einhergehenden Aktivitäten, sollten immer im Rahmen geltender Gesetze und völlig ohne jede Gewalt gesetzt werden. Wir zünden hier keine Autos an, ziehen höchstens symbolisch einige Ohren von Entscheidern lang, die etwas schwer von Begriff zu sein scheinen.
In dieser kleinen Protestnote, zu der mich Horst angeregt hatte, weil euren Lieblingsblogger auch Dinge antreiben, die sich mit mehr als der modischen oder unmodischen Kleidung von Menschen beschäftigen, geht es um den neuesten und größten Schandfleck Hamburgs: Diesen unsäglich unnötigen Zaun an der die Kersten-Miles-Brücke im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Der Zaun hindert die dort bis zu dessen Errichtung lebenden Obdachlosen daran, dort weiter zu campieren.

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Allgemein

Mord aus Notwehr gegen die Hirnwaschmaschine – Onlinehändler, die ich innig hasse

Immer schön mit dem Gummihammer draufhauen ….
Zuerst waren die Brüder Samwer so kleine New Market Genies, dann haben sie mit ihrer Beobachtungsgabe von US Vorbildern mit deren Kopien immer wieder richtig Kasse gemacht und uns fortan mit Klingeltönen genervt und nun stecken die umtriebigen Brüder hinter Zalando. Das ist auch eine Art Dauer-Klingelton für Frauen und Männer, die sich nicht in richtige Mode- und Schuhläden rein trauen. Stattdessen lieber Berge von Schuhen und Klamotten online bestellen und innerhalb des Rückgaberechts von 100 Tagen wieder zurück schicken, den Vorgang so oft wiederholen, bis mindestens ein Paar Schuhe übrig bleibt, das sich dann, wenn es nicht ideal läuft, zu den anderen 43 Paar Tussischuhen im Schrank gesellt.Wie oft kann man ein und derselben Person mit dümmlichen und hässlichen TV-Spots und viralem Marketing auf facebook eintrichtern wollen, sie möge sich an einer Promotion beteiligen, etwas kaufen, da oder dort bestellen, weil alle das im Moment tun, bis der erste Mord aus Notwehr geschieht?

Mirapodo, Zalando, Dealhunter, ihr nervt mich ohne Ende.

Bekommt ihr die Werbezeit eigentlich geschenkt? Wollen jetzt alle Mädels mit ohne Geschmack ganz dringend für Waren im Wert von 250 Euro beim Dealhunter Schrankcheck mitmachen. Weil Jette und Kathrin zuerst Hässliches aus dem Schrank entfernen, um es gegen Nichtssagendes und oder Hässliches, das dann aber frisch vom Dealhunter kommt, zu ersetzen? Hat das Alles etwa irgendwas mit Stil, gutem Geschmack und der Freude an schöner Mode zu tun? Wohl kaum. Alles Trash für mich, das Verkaufskonzept und die billigen Filmchen mit dieser gestellten Begeisterung.

Dealhunter präsentiert den Schrank-Check
Da ist es gut, Pazifist zu sein und sich halbwegs im Griff zu haben, wenn all diese neuen Landplagen mit gefühlten drei Schaltungen pro Werbeblock und fünf Breaking News, die immer vom selben handeln, auf facebook wie mit einem Gummihammer auf die Köpfe einhämmern. Mit noch unabsehbaren Folgen für den Inhalt der Köpfe, der Schuh- und Kleiderschränke.
Ich wollte nur, dass ihr wisst, dass ihr mich mit eurer Bauernfänger-Werbung nicht mal dann zu einem Kauf bewegen könntet, wenn es das letzte Paar Chucks aus einer weltweit ausverkauften Limited Edition wäre, weil ich nur bei Leuten kaufe, die so höflich sind, mich auch mal zehn Minuten in Ruhe durchatmen zu lassen.
Ihr meint das eigentlich ganz anders? Aha. Soll das etwa ein raffiniertes Umgarnen von verwöhnten Verbrauchern sein? Eure Hirnwaschmaschine hat eindeutig paar Umdrehungen pro Sekunde zu viel.

Mir kommt das so vor, als würden hoffnungslos überladene Bananendampfer zwanzig Jahre nach der Wende endlich in der Deutschen Demokratischen Republik gelandet sein, um ihren Ramsch vor Horden von Frauen und einigen Männern auszukippen, die vor lauter Gummihammer-Therapie schon ganz weiche Birnen haben.
Das sieht dann in etwa so aus:

Trash as Trash can ….. das heißt für mich so viel wie Vertikaler Onlinehandel mit billigen Schuhen und Klamotten. Klar gibt es auch gute Klamotten bei euch.

Aber der Frau, die ihre neue Ralph Lauren Blue Label Bluse für 249,95 € bei euch bestellt, obwohl ihr nicht mal so viel Sorgfalt und Sachverstand aufbringt, das Stück mit richtiger Farbbezeichnung vorzustellen (das ist kein Oliv sondern Gris), kann man mit einem hochwertigen Einkaufserlebnis ohnehin keine Freude bereiten. Muss ein toller Lustgewinn sein, vor Glück zu schreien, wenn der Postmann dreimal klingelt. Als Service orientierter Blog haben wir da noch ein kostenloses Coaching für euch: Auch Seidenjersey wird nicht gewebt, sondern gewirkt. Das ist dann so eine Art tolle High-Tech Strickmaschine, aber das führt dann schon wieder zu weit für euch und eure Klingelton-Mentalität.
Den Track Record der bisherigen Gründungen, Investments und Ausstiege der Samwer Brüder findet ihr hier beim Manager Magazin.