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28. Juli 2011

Allgemein

Sonst keine Probleme? – Jo Swinson‘s Absurditätenkabinett

Man ist ja Kummer gewohnt, seit elektronische und gedruckte Boulevardmedien weltweit rauf und runter auch über Models und prominente Presenter berichten und solcherart mit kostenlosem oder preisgünstig verfügbarem Material Berichte herstellen und dieser Pseudo-Content dann in Form frei erfundener Frage- oder Problemstellungen allüberall herumgeistert.
Das hat dann mittelbar zur Folge, dass wie im vorliegenden Fall, das ehemals jüngste Mitglied des britischen Parlaments, Jo Swinson, die vermutlich wie viele ihrer jungen und wenig profilierten Kolleginnen darunter zu leiden hat, viel zu wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen, mit kruden Ideen und verzichtbaren Initiativen um Aufmerksamkeit bettelt.

Die neueste Sau, die von der umtriebigen Liberaldemokratin – diesmal erfolgreich – durchs Dorf getrieben wird: Ein Kampagne gegen den Weltmarktführer L’Oreal Paris, wegen deren Werbung für ein Flawless Make-Up der Marke Lancome mit Julia Roberts und das Pendant für die Marke Maybelline mit der wundervollen Christy Turlington, wurden wegen der Anzeige von Swinson nunmehr von der ASA für künftige Veröffentlichungen verboten.
Der Vorwurf lautet auf Verstoß gegen die Regeln unrealistischer oder täuschender Bilder zur Bewerbung von Kosmetika. Jo Swinson schwingt ja schon seit längerer Zeit ihre Keulen gegen „overly perfected and unrealistic images“ in der Werbung und betreibt dieses Anliegen nunmehr wie einen Kreuzzug gegen alle Schönheit, die ihr vor die Flinte kommt.
Dazu kann Daisy natürlich nicht schweigen. Julia Roberts zählt zu den an Leib und Seele gesündesten Hollywoodstars und stellt mit Sicherheit kein Beispiel einer Gefährdung hinsichtlich durch ihre Bildnisse drohender Körperbild-Wahrnehmungsstörungen dar. Zudem sieht sie immer noch wie eine Lichtgestalt aus. Wunderschön, aber mit natürlichem Look und gesundem Gewicht, ohne Wenn und Aber. Dasselbe gilt für das mit Würde in strahlender Schönheit, nur sehr langsam alternde Supermodel, Christy Turlington.

Ob bei den Beiden nun die Nasolabialfalte weg retouchiert wurde und nicht mehr zu sehen ist, oder noch vorhanden wäre, beide Frauen sind von an sich einschüchternder Schönheit und können rein gar nichts dafür. Wenn es denn ein Faktor ist, dass manche Frauen beziehungsweise Teenager sich ein Beispiel an den Presentern nehmen wollten, kann man heute getrost davon ausgehen, dass jede Zehnjährige weiß, dass man sich auf Fotos hübscher machen kann. Viele davon machen das ja auch mit ihren Facebook-Fotos, Bewerbungsfotos, etc. Wo liegt hier also die Gefährdung oder der drohende Schaden?

Wäre es denn nicht viel wichtiger, per Gesetz alle Fotos Prinz Williams Ehefrau zu verbieten, die ihr Körpergewicht zwischen Verlobung und heute um zirka zehn Prozent reduziert haben dürfte und heute – mit Verlaub – geradezu absurd herunter gehungert wirkt? Kein Teenager in England interessiert sich wirklich für alte Ladies wie Christy Turlington und Julia Roberts, weder mit noch ohne Falten, aber jeder Teen und Twen für die neue „Stilikone“ Catherine. Wenn man das schon zum Problem hochstilisieren will, dann sollte man vorher mal scharf über den Gesamtkomplex und Kontexte nachdenken und die Verhältnismäßigkeit dieser Art willkürlicher Zensur überdenken.
Wie denkt ihr darüber, liebe Leser?
Hier noch ein Häppchen Jo Swinson, aus ihrer Kampagne gegen das Verbot der Veröffentlichung von Parlamentsdebatten auf YT. Schon schwer, als junge Liberaldemokratin, wenn einem halt so gar nichts Wichtiges und Gescheites einfällt, wofür man sich als junge Politikerin einsetzen könnte. Wie wäre es denn mit einem Schaukeldoktor, Jo Swinson? Vielleicht lernen Sie dann ja auch mit den Jahren, dass es schon immer Frauen gab, die wesentlich besser als alle anderen aussahen ……

Allgemein

Tom Ford Fall/Winter 2011/2012

Denk‘ ich an Tom Ford – denk‘ ich im selben Atemzug an die glorreiche Zeit der Playboys. Nicht weil Tom Ford ein Playboy (zumindest vom Aussehen her) ein Playboy sein könnte, aber mit Sicherheit nicht ist. Nein – ich denke an Playboys weil die Ford’s-Männer-Kollektionen irgendwas mondänes und luxuriöses umweht und weil der Designer es schafft, Pelze zu entwerfen, die zwar unglaublich bombastisch sind, aber weder an Liberace noch an Zuhälter aus 80er-Jahren Filmen erinnern sondern jedem Skiort in der Schweiz den nötigen Glamour zurückgeben, den bunte Pelzstirnbänder und -Muffs ihnen genommen haben…
Zum Lookbook geht’s nach dem Klick

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Allgemein

David Beckham x H&M – Unterwäsche

Vor ein paar Monaten verkündete David Beckham den Plan, mit seinem Geschäftspartner Simon Fuller eine eigene Unterwäschelinie auf den Markt zu bringen – damals war er noch verhältnismäßig redebedürftig und verkündete gegenüber der WWD “It’s not my natural inclination to see myself as a brand, I’m just a person who has been fortunate to explore other interests and passions outside of the game I love”. Nun gab H&M heute morgen in einer Pressemitteilung bekannt, dass anscheinend sie der Vertriebspartner der Bodywear-Linie des Vorzeige-Fussballspieler sind und pünktlich zum Valentinstag 2012 eine Unterwäschekollektion auf den Markt bringen – Beckham ist entsprechend aus dem Häuschen:

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Allgemein

Es geht auch ohne Riester x Minter, Juice und Callum erben

Mit wie viel Pfund auf dem Konto hat ein Hund in London eigentlich für die Rente ausgesorgt?
Die Tatsache, dass uns diese Frage bisher nie beschäftigte, kann nur grober Fahrlässigkeit oder dem Umstand zugeschrieben werden, dass wir uns hier ständig um anderen Gossip zu kümmern haben. Aber nun, anlässlich der Verkündung des Erbes der drei seit dem Freitod von Alexander Mc Queen verwaisten Hunde des Designers, erfahren wir Näheres zu dieser Vorsorgefrage: Wie der Daily Telegraph nunmehr vermeldete, soll mit den 50.000 Pfund, die Minter, Juice und Callum erben, deren adäquate Versorgung Zeit ihres Lebens gesichert werden. Das macht dann also rund 18. 800 Euro pro Hundenase. Nur mal so als Vorschlag für verantwortungsbewusste Testamentsentwürfe von anderen Frauchen und Herrchen.

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