Es sickerte irgendwie durch den Newsfeed von der entweder geliebten oder gehassten italienischen Provokations-Fashion-Geschmacklosigkeitsqueen. Erst
war es nur eine Ankündigung, dann war es das Profilbild, dann war es ein Download bei Itunes, welchen ich mir als zugegebenermaßen immer noch Fan natürlich gleich mal anhören musste. Nachdem ich „Born this way“ erst nach permanenter Radiobeschallung in meinem Büro mehr oder weniger gut finden musste, war ich bei „Judas“ anfangs auch etwas verstört. Der Beginn klingt, wie der folgende Beat auch, stark nach „Bad Romance“. Außerdem springt Frau Germanotta in Rhythmus und Melodie ganze zweimal im Lied. Mag anfangs anstrengend klingen, nach mehrmaligem Hören muss man ihr aber zugestehen: SO muss ein Lady Gaga Lied halt klingen. Natürlich kann man sagen, dass sie an ihr erstes Album nie wieder rankommen wird. Stimmt auch. Aber wieso sollte sie das auch. Madonna ist auch nie wieder an „Confessions on a Dancefloor“ rangekommen (und an ältere Alben sowieso nicht), aber trotzdem macht sie immer noch Spaß. Insofern sind wir auf das„Born this way“ – Album am 23.5.2011 gespannt (allein wegen dem Nick Knight Cover (siehe Bild)). Und bis dahin hören wir einfach weiterhin Textzeilen wie:
19. April 2011
Wahrscheinlich kennen die meisten von euch Beppe noch gar nicht. Und das, obwohl der ältere Herr aus Mailand es mit seinem eleganten Look mühelos geschafft hat, Scott Schuman, den Sartorialist, rundweg zu faszinieren… und laut darüber nachdenken zu lassen: „I think if I ever did a men’s style guide, I would have to call it „What Would Beppe Do?“
Das Urteil geht in Richtung Ritterschlag, modisch gesehen und der Blick, den Scott Schuman auf Menschen in ihrer Mode richtet, gefällt Daisy sehr gut; auch deshalb, weil Signor Beppe keine Stylisten beschäftigt, die aus Bergen von aktueller Designerware das passende für den nächsten Anlass, die Emmys, die Academy Awards oder eine Filmpremiere raussuchen…. Der Mann, so viel ist sicher, hat vielleicht einen guten Schneider, aber ganz sicher seinen eigenen Geschmack und sonst gar nichts.
Grund genug für mich, meinen Bericht über schöne Anzüge und die dazu passenden Accessoires und Hemden im Geiste des sicheren Stilempfindens von Männern wie Signor Beppe zu schreiben….
Das ist sie also – Die Prada Schuh Kollektion für den kommenden Winter. Ich finde heute ist der richtige Zeitpunkt die Bilder zu veröffentlichen, denn ich habe heute morgen auf dem Weg zum Bäcker den ersten Mann mit Flip Flops in dieser Saison gesehen und da wurde mir wieder bewusst, was der größter Vorzug des Winters ist: Die Schuhe sind geschlossen.
Einen kleinen Teaser habe ich euch schon am Samstag gezeigt – hier nun die anderen Modelle, die bestimmt nicht jedermanns Sache sind, aber beim Gehen zumindest nicht dieses furchtbare „Flip-Flop“-Geräusch machen…
Was ist Jamie Woon? Antwort: Geil. Er ist aber auch der 28-jährige Sohn von Mae McKenna, die ihres Zeichens Backroundsängerin bei unter anderem Blur, Michael Jackson oder Kylie Minogue war. Ich bekam den Musiktip glücklicherweise einen Tag bevor das Album raus kam (heute) und bin seit heute Morgen hellauf begeistert. Musikalisch ordnet zumindest Wikipedia ihn zwischen Dubstep, R&B und Soul ein. Für mich klingt es nach männlicher Sade mit n bisschen mehr Wumms zwischendrin. Man wählte ihn übrigens bei der BBC Umfrage „Sound of 2011“ (dort prognostiziert man den musikalischen Durchbruch 2011) auf Platz 4. Ich sage: Zu weit hinten! Klingt doch dieses Album verdächtig nach Sommer und einer CD, die bei mir auf meinem (noch) imaginären Balkon laufen wird, während ich auf einer Liege den Sonnenuntergang beobachte und mit einem Drink genüsslich wieder anfangen werde zu rauchen.
Das Video zu seiner Single „Night Air“ seht ihr hier.
Jamie Woon – „Mirrorwriting“ ist heute bei Polydor (Universal) erschienen.



