Vielleicht kennt ihr das. Man hat gekocht und es ist (natürlich) etwas übrig geblieben (besonders beliebt: Reis und Nudeln). Und was nun? Ist man bei der Familie und will es wegschmeißen, fallen entweder die Worte Krieg oder Afrika. Ist man alleine wird es entweder am nächsten Tag mit ins Büro genommen oder man stellt es kalt und redet sich ein es ja noch die Tage zu essen schmeißt es dann aber entweder unbenutzt oder angeschimmelt und unbenutzt in den Müll. Wahrscheinlich ging es den Gründern des Kochhauses ähnlich und sie kamen auf eine einfache wie gleichzeitig geniale Idee.
Und so kommt man in den Laden an der Eberswalder Straße in Berlin und findet sich tatsächlich in einem real gewordenen Kochbuch wieder.
18. April 2011
Die Sonne scheint und irgendwann braucht jeder Horstsonian zum ersten Mal in der Saison eine Badehose. Vielleicht erst mal zum Sonnen auf der Terrasse oder aber gleich zum Schwimmen in den Osterferien und den heran nahenden Jahresurlauben. Diesem Moment möchte euch Horstson nicht gänzlich unvorbereitet entgegen gehen lassen… drum hat Daisy als Minimarktforschung Horst und die Schreiberkollegen nach ihren Badehosenmarken abseits von Chanel, Hermès und Dior befragt und dabei kam erstaunliches heraus: Nur bei Jan war die Haus- und Leibmarke Villebrequin nicht dabei. Der jüngste unter den Horstson-Männern schlüpft lieber in Badehosen beziehungsweise Schwimmshorts von Jil Sander, Cos oder H&M.
Das klingt pragmatisch, auch wenn ich leider keine deiner Marken in diesem Bericht dabeihabe, Jan. Wer jetzt vermutet, Peter würde hier wieder den Premiumanspruch schlechthin vertreten, der liegt wie ich daneben. Die weitaus aufwändigsten Schwimmshorts hatte Blomquist auf dem Zettel. Der schwimmt in bestickten Orlebar Brown’s wie ein eleganter Fisch im Wasser und beweist damit modische Attitüde. Ein paar der Teile, die Orlebar Brown für Blomquist und andere Premiumschwimmer in dieser Saison bereit hält, zeige ich euch gleich. Ganz klassisch aber schon mit genügend schick wollen es euer Lieblingsblogger Horst und Schreiberkollege Peter, die schwören auf das südfranzösische Trendlabel Villebrequin, bei dem so ziemlich alles, das die Unterwasser- und Pflanzenwelt dem Auge bescheren kann, als Stoffmuster auf die schnell trocknenden und ganz leichten Synthetikmaterialien gedruckt wurde. Und das auch noch in verschiedenen Farbkombinationen. Da fällt die Entscheidung schwer, ihr werdet es sehen… Aber Horst ist es ja ohnehin am Wichtigsten, dass seine transparenten und wasserfesten Kultschuhe von Jeremy Scott, die er auch beim Schwimmen nur ungern auszieht, zusammen mit den Schwimmshorts ein perfektes Outfit für jeden Tag am Wasser ergeben. Ich hab da was für dich rausgesucht, lieber Horst. Für Peter sollten es schon seine Lieblings-Schwimmshorts mit fischenden Pelikanen sein, wenn es ans Wasser geht… und sein Lieblingslabel Hermès bräuchte dringend einen internationalen Badehosendesigner an Bord, weil Peter partout keine passende Badehose bei seinen Freunden aus der faubourg St. Honoré findet…. Aber bevor ich hier noch länger aus dem Nähkästchen über vorhandene Badehosen bei Horst und den Schreiberkollegen erzähle, zeige ich euch eine Auswahl an Schwimmshorts, in denen man bedenkenlos seinen Platz an der Sonne einnehmen und dekorativ ins Wasser springen kann…
Bevor ich euch nun einige federleichte Häppchen aus der aktuellen Villebrequin Kollektion zeige, seht ihr zwei Schwimmshorts von Etro (oben), die mir als Paisley-Klassiker in Blau und Orange schlichtweg gut gefallen haben. Wie die sitzen und sich nass und trocken tragen, weiß ich leider nicht, Mein Freund und Freunde tragen auch nur Villebrequin oder Speedos bei sportlichen Glanzauftritten. Aber das wird ja nun vielleicht anders, wenn auch Gemustertes von Etro gefällt.
Wahre Musterorgien werden auf allen Villebrequins gefeiert. Es würde mich nicht wundern, wenn der Eine oder andere dort auch noch das Gardinenmuster seiner Hochseejacht findet. Entscheidend für den Erfolg des Badehosenlabels scheinen aber neben dem Artenreichtum der Musterpaletten auch die Qualität der gut sitzenden Schnitte, das Material mit seinen Trage- und Trocknungseigenschaften und die hochwertige Verarbeitung zu sein. Der Mann von Welt will ja nicht plötzlich ohne Schwimmshorts an den Beckenrand des Designerhotel-Pools schwimmen müssen, weil da Nähte oder Schnüre nicht gehalten haben…. Wie auch immer, sucht euch was raus, wenn ihr Lust auf neue Schwimmshorts habt. Preislich liegen die Teile der Südfranzosen so bei 150 Euro.
Aber ein paar Außenseiter habe ich da vorher schon noch: Ideal für unverbesserliche Romantiker sind die Floral Print Swim Shorts von Hartford mit Streublümchenmuster auf Blauem Grund (oben). Die kann man auch überziehen, wenn man Tante Erna in ihrem Wildblumengarten besucht und ein heißer Tag nach anlassgemäßer Kleidung verlangt.
Sollten eure Sportprogramme schon deutliche Erfolge zeigen, könntet ihr euch in die knappen Schwimmshorts von Paul Smith (oben links und mitte) zwängen, die es mit Pyjamastreifen oder Paisleys zu kaufen gibt. Bleibt Daisy nun nur noch die Erwähnung des karierten Klassikers von Sundek (oben rechts), bei dem wie bei allen Sundeks der Po sehr schön durch den Regenbogen, wie ich die Rückseitengestaltung mangels genaueren Infos nenne, betont wird. So eine würde ich als Mann zumindest mal anprobieren.
Als Schlusslicht zeige ich euch eine meiner favorisierten Schwimmshorts: Die psychedelisch gemusterte Mr. Limo von Limoland (oben). Die ist definitiv was für dich, lieber Horst.
Was sagt ihr denn dazu, lieber Leser … und zu meinen anderen Vorschlägen für euch, Horst und meine lieben Schreibekollegen? Ich wäre wirklich begeistert, wenn da für weitere Berichte noch einige Marken dazu kämen, ist ja modisch gesehen echt schlimm, wenn man wie ich immer nur Badeanzüge von eres und Speedo kauft…
Billy, Lack und Expedit sind uns allen lange Zeit treue Begleiter gewesen. Und die meisten von uns haben mindestens einen von ihnen (oder einen der Kollegen Hemnes, Ektorp und Malm) in irgendeiner Ecke unseres Heims stehen. Wir wollen nicht undankbar sein, aber man kommt irgendwann an den Punkt, an dem man es nicht mehr „total lustig“ findet, dass das eigene Wohnzimmer bis auf die Fensterbänke von dem der besten Freundin nicht zu unterscheiden ist. Wem nun aber für Maßanfertigungen das nötige Kleingeld fehlt und wer die Jugendstil-Erbstücke der Eltern noch nicht in seinen eigenen vier Wänden verteilen kann, der sollte sich dringend bei avandeo umschauen. Laut Homepage ist das Münchner Unternehmen das „Online-Designmöbel-Label“. Und tatsächlich gibt es dort individuelle und sehr schöne Möbel zu humanen Preisen.


