Beiträge vom März, 2011

Karl Lagerfeld – Coke light 2011

Dienstag, 29. März 2011 11:21

Das ist sie also. Die neue Diet Coke Flasche, die viele gar nicht in den Pfandautomaten stecken wollen und man fragt sich nach ein paar Monaten, in denen die Flasche ungekühlt wahlweise auf einem Schreibtisch oder Küchenregal dekorativ einstaubt, was man überhaupt mit der Flasche will.
Karl Lagerfeld über die von ihm designten Flaschen: “I love this bottle but it’s time for a new one. Actually I want to do three bottles.” und weiter “I loved what we did last year but I will love 2011 even more. I’m delighted about this collaboration. It’s exciting for me because I love the idea and as everybody knows, I drink Diet Coke and nothing else, night and day. It was pure pleasure to do a campaign with people I like and for a product I love.”
Sicher wird bei uns auch irgendwann eine Flasche aus der 2011er Edition landen. Ich stell’ sie dann neben der Coke Flasche von Lagerfeld aus dem Jahre 2010 und der Afri-Cola Flasche von Michalsky und wische vorsichtig den Staub drumherum weg.

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Musik-der-90er-Woche bei Horstson – Tag 2 x Kategorie: Rotzgören

Dienstag, 29. März 2011 9:03

Guten Morgen liebe Anhänger der gepflegten Unterhaltung. Es ist 90er-Musikwoche bei Horstson und ich begrüße euch zu Tag zwei. Dieser wird einer deutschen, nennen wir es „Rap“-Gruppe der 90er Jahre gewidmet, die mit Kraftausdrücken startete und mit einer kraftvollen Pressekonferenz endete. Anschließend mit einem neuen Mitglied (Sara) ihr Glück versuchte (weniger erfolgreich) und es dann noch ein letztes Mal mit dem alten Dreiergespann wissen wollte (war dann schon nicht mehr der Rede wert). Jazzy, Lee und Ricky oder auch Tic Tac und Toe waren schmeichelhaft gesagt die deutschen Salt’n’Pepa. Nur halt mit nem bisschen weniger Street Credibility. Zumindest war es keine klassische Girlband. Es waren vielmehr Gören, die alles einfach mal ansprechen wollten. Dass sie Leute scheiße finden („Ich find dich Scheiße“), wie toll es sich anfühlt auf dem Schoß eines Mannes zu sitzen und was dann alles tolles bei dem Mann passiert („Funky“), dass sich der Expartner gerne von einem fernhalten darf („Verpiss dich“) oder wie tragisch Drogen enden können („Warum?“). [...]

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Die da oder doch die Anderen?

Montag, 28. März 2011 17:32

Jetzt ist er aber wirklich da der Frühling und mit ihm ein kleiner Entscheidungsnotstand bei Daisy. Weiße Chucks oder Sneakers kaufe ich nur alle heiligen Zeiten, da sich mir vorher immer schon welche in den abwechslungsreichen Farben Blau, Rot oder Schwarz – oft mit irgendwas drauf geschrieben oder mit Motiven und Symbolen drauf gedruckt – in den Weg gestellt haben. Nun habe ich mich aber gleich in zwei Paar Weiße verguckt. Ein Paar ist aus der Kooperation von Comme des Garcons mit Apple Records, der daraus resultierenden Beatles Serie. Ein schlichter Segeltuch-Sneaker mit dem Key Visual grüner Apfel und dem Beatles Schriftzug auf der anderen Seite. Sonst ist da gar nichts dran. Weiße Schnürsenkel und der stolze Preis von 135 Euro wären aber schon erwähnenswert. [...]

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My Love Affair with Diamonds – Elisabeth Taylors Schmuck Sucht

Montag, 28. März 2011 14:31

Letzte Woche starb ja einer der letzten großen Hollywood-Diven – Elisabeth Taylor – unvergessen für mich in den Meisterwerken ‘Die Katze auf dem heißen Blechdach’ mit Paul Newman, und ‘Wer hat Angst vor Virginia Woolf’ – zwei ihrer besten Filme. Allgemein ist sie natürlich aufgrund ihrer in jüngsten Jahren begonnenen Karriere (1943 Lassie) und der unglaublichen Anzahl ihrer acht Ehen mit immer vermögenden Männern bekannt. Neben Conrad Hilton, Mike Todd und Michael Wilding sind natürlich ihre zwei Ehen mit Richard Burton, den sie als die größte Liebe ihres Lebens bezeichnete, durch sämtliche Klatschmagazine der Welt publiziert worden. Sie war die Busenfreundin von Michael Jackson, der sie mit Geschenken überhäufte und von Malcolm Forbes, dem U.S. Medien-Tycoon.

Man weiß, dass sie sehr kostbar eingerichtet sein muss, denn der Van Gogh ‘Mit Aussicht auf Saint Rémy’, der in ihrem Esszimmer hängt, wurde auch nach mehrmaliger Anfrage nicht für die letzte große Van Gogh Retrospektive ausgeliehen und sie war bekannt für ihren opulenten und kostspieligen Geschmack.
Ihre größte Sehnsucht und Sucht war aber nach Diamanten und kostbaren Juwelen. Alle Männer schenkten ihr sagenhafte Colliers, Ohrgehänge und Ringe von Van Cleef and Arpels, Cartier, Bulgari und David Webb. Natürlich alles Sonderanfertigungen, die die Diva selbst bestimmte. [...]

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Wie doch die Zeit vergeht: David Beckham

Montag, 28. März 2011 12:06

Was fällt auf, wenn man die Bilder oben miteinander vergleicht? David Beckham ist erwachsen geworden und lässt sich mittlerweile weder in Tiger-String, mit lackierten Fingernägeln noch mit blondiertem Irokesenschnitt ablichten. Dafür aber, wie für die kommende Fantastic Man, wesentlich tätowierter und hat sogar ein paar Falten, was man damals gar nicht gedacht hätte – da hatte man eher Angst, dass er einem aus den Fingern glibscht, so eingeoelt war er auf den Bildern von David LaChapelle.
Ich überlasse es dem Auge des Betrachters, in welcher Dekade Beckham eher gefällt, und habe daher jeweils noch ein paar Bilder rausgesucht, die es nach dem Klick zu sehen gibt [...]

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I know what I want and I want it now! – Musik-der-90er-Woche bei Horstson

Montag, 28. März 2011 9:02

Was bewegt einen die ganze Woche lang, morgens Songs aus den 90ern zu spielen? Ganz einfach. Reine Willkür und das Vertrauen auf das uns allen gegebenen Trash-Gen. Also meine Lieben. Los geht’s. Haltet euch fest! Hier kommen die Perlen und die Swarowski-Steine der 90er. Bands, die aus zwei Frauen und einem Schwarzen bestanden, Videos in denen ausschließlich etwas in die Luft flog, Texte die so belanglos waren, dass selbst die Atzen sich umgeschaut hätten. Und natürlich Beats, die sich bis zu 4 Minuten konstant wiederholten. Eine Woche lang täglich ein längst vergessenes Musikrelikt der 90er. Und das alles ohne nervende Z-Promis die irgendeine Grütze zu den Songs reden. [...]

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Politiker in ihren Uniformen: Preppy People oder elegante Persönlichkeiten?

Sonntag, 27. März 2011 19:00


Foto: Screenshot Focus

Die Herren Mappus und Westerwelle haben am Superwahlsonntag um 19 Uhr, also ungefähr jetzt, ganz andere Probleme, als die, dass sie für den traurigen Anlass nicht elegant genug gekleidet sein könnten. Aber welcher Abend könnte schon passender sein für Daisys modisches Politiker-Wahlbarometer auf Horstson? Während uns auf allen Fernsehkanälen die Grafik-Cracks die Hochrechnungen der Wahlen erklären und Männer in guten Anzügen erste Resumées preisgeben und Schlüsse aus den Zahlen ziehen, sehen wir die ersten Nachwahl-Bilder aus den Parteizentralen. Und da sind sie dann wieder: Politiker in ihren besten Anzügen. Oder auch in denen, die der PR-Berater oder die holde Gattin raus gelegt haben. Das nimmt Daisy jedenfalls an, dass Wahlgewinner und –verlierer an so einem Abend, an dem das Fernsehen fast überall mit hin kommt, sich von der Schokoladenseite zeigen wollen. Ich wage es nicht, einen Tipp abzugeben, was Wahlverlierer Mappus trägt. Eigentlich egal, den Mann bekommt man nicht auf elegant gebürstet. Noch nicht mal dann, wenn er verspricht, nicht wie ein Winzerkönig bei der Weinprobe zu grinsen, wenn Kameras dabei sind. [...]

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Die Woche auf Horstson

Sonntag, 27. März 2011 9:59

Das nenn’ ich mal News: Dmitrij Medvedev hat entschieden, in Russland möge künftig nur noch die Sommerzeit gelten. Ich würde mir wünschen, irgendwann mal diese News für Deutschland zu posten und nicht für Russland, denn verstanden habe ich den Sinn hinter Winter- und Sommerzeit nie und nur weil vor fast hundert Jahren das Tageslicht länger genutzt werden sollte, bin ich jetzt morgens müde, habe aber ein prima Smalltalkthema die nächsten Tage…
Wer noch andere Themen, nicht nur für den Smalltalk, sucht – et voilà: Die Highlights der Woche auf Horstson:
1) Mongos und Spastis? Das Dummy Magazin widmet seine derzeitige Ausgabe Menschen mit Behinderung
2) Als Yves Saint Laurent die Prêt-à-Porter-Boutique erfand, war das eine révolution de la mode. Peter berichtet, wie es dazu kam und wofür sich seine Mutter damals auf eine Liste eintragen liess
3) Der Prada Schuh, der die Nation zwar nicht spaltet, aber für Gesprächsstoff sorgt: Prada Brogue
4) Schiesser muss nun doch ohne Joop weitermachen. Ist ein feingerippter Börsengang eine gute Entscheidung?
5) Wie ist das eigentlich mit Modeblogs? An wen muss man sich ranschmeissen und wie weit muss man sinken, um im Wikio-Ranking ganz vorne zu liegen?! Gibt es etwa Seilschaften auf dem steilen Weg zum Blogerfolg?
6) Jan hat eine Uhr im Angebot, mit der die Zeitumstellung bestimmt mehr Spass macht, als mit einer Casio: Die CHANEL J12 Chromatic

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HinFord mit dem schlechten Benehmen x Tom Ford’s Tips zum alltäglichen Umgang mit seinen Mitmenschen

Samstag, 26. März 2011 16:29

Wir werden ja immer automobiler. Gestern Volvo, heute Ford.
Diesen Wortwitz irgendwann einmal machen zu können lag mir sehr am Herzen.
Natürlich geht es hier um den Gott des Luxus Tom Ford, der mit seiner Debut-Kollektion Sex und Mode wieder einmal (nachdem er es ja schon mal bei Gucci durchgezogen hatte) wie kein anderer verbunden hat. Und nach dem Besuch seiner Boutique in Mailand bin ich sowieso hin und weg von dem ganzen Ford-Universum (und den Preisen übrigens auch). Kein Wunder also, dass Herr Ford sich bei all den tollen Materialien schönen Menschen und Dingen mit denen er sich täglich umgibt auch auf seine Manieren achtet und darauf wie er auf andere Menschen wirkt. Das teilt er nun auch mit uns, den normalen Menschen und stellt in einem Interview im neuen „AnOther Man Magazine“ ein Verhaltenskodex für den modernen Gentleman auf. [...]

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Goodbye, Loveley Liz…

Samstag, 26. März 2011 12:58

Was wäre aus Elizabeth Rosemond Taylor geworden, hätte der schreckliche Krieg sie und ihre Familie nicht von London nach Californien gebracht?
Als Tochter wohlhabender Eltern hatte sie zwar Ballettunterricht und lernte reiten; aber niemand kann sagen, ob wir ohne den Ortswechsel der Familie die großartige Schauspielerin Liz Taylor je kennen gelernt hätten. Auch wenn ich kein rückwärtsgewandter Mensch bin, ohne Elizabeth Taylor und ihr darstellerisches Talent hätte mir etwas gefehlt. Aber eigentlich würde ich diese Frau, deren Gesichtsausdruck für mich zu den besten je bei einer Frau gesehenen gehörte, auch sonst vermissen. So wie jetzt, nach ihrem Tod. Daisy liebte den festen Blick aus den vielgerühmten tiefblauen Augen, der so gar nichts aggressives hatte aber dennoch keinen Zweifel darüber offen ließ, wie ernst es Elizabeth mit dem Gesagten meinte. [...]

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