Eigentlich wollte ich Euch dieses mal „Musikalische zum Wochenende“ liefern – normalerweise macht das ja Jan, aber der hat sich übers Wochenende nach Mailand abgesetzt und ich hoffe er bringt mir wenigstens was mit. Also habe ich mich durch aktuelle Musik gescrollt und die Charts rauf und runter gehört, habe aber nichts gefunden, über das es sich meines Erachtens zu schreiben lohnt (bzw. wovon ich Ahnung habe) und bin dann auf obige Gaultier Anzeige mit John Francis aus dem Jahre 1989 gestoßen. Mein Hauptaugenmerk fiel auf den Hut, denn den wollte ich damals unbedingt haben – allerdings kenne ich ihn nicht aus der Anzeige sondern von der fantastischem Europop-Trash-Perle „Ho to do that“ von Jean Paul Gaultier.
Ich habe das Lied damals geliebt – 14 war ich, lebte auf dem Land und Gaultier mochte ich schon deshalb, weil der lt. meiner Mutter „immer so verrückte Klamotten macht die doch eh keiner anziehen kann“. Ich hätte sie angezogen. Und das Video vom französischen Video-Star Jean-Baptist Mondino mit Jean Paul Gaultier zwischen tanzenden Scheren, einer jungen Naomi Campbell, einer bildhübschen Ann Magnuson und einigen Männermodels liebe ich – noch heute.
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12. März 2011
Wie toll war es damals, als man den verschrobenen alten Mann aus Disney’s „UP“ dafür bewunderte, dass er mit tausenden bunten Luftballons und seinem gesamten Haus einfach wegflog, um sich und seiner verstorbenen Frau ihren Lebenswunsch zu erfüllen. Einfach weg, ohne zurück zu schauen. Klar, man hat drüber nachgedacht wie toll es wäre wenn man das wirklich machen könnte, aber niemand wäre im Leben darauf gekommen es selber zu versuchen. Bisher! Jetzt haben nämlich ein paar Amerikaner für eine neue Show von National Geographic namens „How hard can it be?“ genau dies getan. Sie bauten das Haus einfach nach und statt Luftballons zu nehmen, mussten 300 Wetterballons her.
