Gestern noch stellte ich Euch das Missoni Hotel in Kuwait vor und heute dann das passende Schuhwerk. Allerdings gefällt mir das, was Missoni da für den Schuh aller Schuhe entworfen hat um Längen besser als das Hotel. Vielleicht liegts auch daran, dass Missoni schon Erfahrungen in der Kooperation mit Missoni hat, denn es ist seit Frühjahr 2010 die dritte Zusammenarbeit beider Label. „Die neuen Frühjahr/Sommer 2011 Schuhe basieren auf der Idee unsere legendären Space-Dyed-Garne zu verwenden, wodurch jedes Stück Strick seine eigene Identität erhält, so ist jedes Paar Chucks einzigartig. Die Schuhe bestechen durch die lebhaften Pop-Colours, die für Sommerfrische, Positivität und Energie stehen.“, so Angela Missoni, Creative Director von Missoni. Mit der Glaubwürdigkeit solcher Texte habe ich es ja nicht so, aber eigentlich ist es egal, denn das Ergebnis überzeugt.
Eine Version des Missoni Chuck Taylor ist nur für Frauen in einer Farbpalette von Aqua-Grün, Lila und Schwarz erhältlich. Die Unisex-Version zeigt sich in Schattierungen von Grün, Gelb, Rot und Blau.
Zu weiteren Bildern des Missoni Chuck Taylor gehts nach dem Klick
25. Februar 2011
Friede den Hütten – Krieg den Palästen: Görtz 17 eröffnet auf der Schanze
Posted on 25. Februar 2011Ob das Zufall ist, dass mich euer Lieblingsblogger Horst fünf Tage nach der Wahl in der HorstsonHansestadtHamburg heute Morgen mit den Infos und dem Material zu diesem politisch brisanten Bericht in einen kleinen Schockzustand versetzte? Egal – denn eigentlich liebt Daisy politische Themen. Und darum geht es hier: Da ist einmal die Schanze, ein entspannt abgerocktes aber zunehmend mit schickem Publikum und dessen Läden durchsetztes, innerstädtisches Szeneviertel rund um Sternschanze und Schulterblatt in Hamburg. Das liegt, wenn man gut zu Fuß ist, keine fünfzehn Minuten entfernt von der Innenalster, über deren Grad an Noblesse man auf Horstson kein Wort mehr verlieren muss. Und nun zum Skandal: Man munkelt schon lange, dass die Schanze Begehrlichkeiten bei den Expansionsspezialisten von Mode- und Accessoire-Handelsketten wie Goertz und H&M geweckt hätte. Soweit nichts Ungewöhnliches, denkt Daisy, die Läden dieser Kette sitzen ja weltweit dort, wo in A-Lagen oder auf der grünen Wiese die beste Frequenz gemessen werden konnte. Wen regt das also auf und warum?
Das Geheimnis ist im Grunde genommen gelüftet: Uniqlo sucht z.Zt. ein Ladengeschäft in Hamburg in bester Innenstadtlage, statt, wie zuerst gemutmaßt, auf der Schanze – aber da macht nächsten Monat Görtz17 auf dem Schulterblatt auf.
Ich freue mich schon ein wenig auf Uniqlo – Schließlich bekommt man da gutes Design zu einem super Preis und das dann sogar ausnahmsweise zuerst in Hamburg, statt, wie so oft, in Berlin. Und man muss dann in Zukunft nicht mehr auf den nächsten Paris-Trip warten, bis man sich etwas aus der J+ Kollektion von Jil Sander kaufen kann.
Bis es soweit ist, kann man sich schonmal auf UNIQLOOKS ein paar Looks von Otto Normalbürger anschauen und bei Gefallen auch den Like-Button klicken: Auf der Seite kann jeder seine Bilder hochladen und liken lassen – einzige Voraussetzung: Mindestens ein Teil von Uniqlo.
Zu ein paar weiteren UNIQLOOKS, die mir gefallen gehts nach dem Klick
Das Problem mit der Provokation ist ja, dass uns mittlerweile nichts mehr wirklich schocken kann. Personen die schockieren wollen, kommen entweder glaubwürdig rüber und sind authentisch, weil sie wirklich irgendwie einen an der Waffel haben (Miss Gaga) oder sie legen sich einen Vollschuss an und tun so, als würden sie unangepasst und provokativ sein. Klar. In Zeiten wo man in organisch anmutenden Kokons über den roten Teppich getragen wird, ist es leider auch schwierig provokativ zu sein ohne dabei den schmalen Grat zur Geschmacklosigkeit zu überschreiten.






