Es ist schön, zu sehen und zu bestaunen was in Paris, Mailand, London und New York gezeigt wird, aber es wird auch auf Horstson Zeit, sich mal wieder den Aktivitäten und dem Sortiment guter und solider Deutscher Marken zu widmen. Immer wenn ich einen der Stores betrete, wird das von einem Stück ausgelöst, das mir als besonders schön ins Auge fällt . Zuletzt war das der Fall, als ich ein wunderschönes, Tannengrünes Kleid aus einer Art feinem Batist mit gesmokter Vorderfront sah, das dann leider doch zu schmal geraten war für Daisy. Ansonsten hätte ich es sofort gekauft! Neben den tollen Stoffen, den guten Schnitten und immer wieder schönen Modellen für den Alltag mochte ich an René Lezard seit den ruhmreichen Zeiten, da Jung von Matt diese ungewöhnlich guten Werbekampagnen für die Marke ersonnen hatte, auch immer die stringente Markenführung.
7. Februar 2011
Was nun Monsieur Lacroix? Oder: Es gibt ein Leben nach der Couture
Posted on 7. Februar 2011Zunächst einmal muss ich euch Horstson-Lesern erklären, weil ich ja schon ein bisschen älter bin, was ein Brieffreund ist.
In meiner Generation, als die Europäische Union noch nicht so groß war und man nicht andauernd mit dem Flugzeug für vier Tage dreizehn Stunden irgendwo hinflog, gab es, wenn man so 13 /14 Jahre alt war, das man einen Brieffreund in einem europäischen Nachbarland hatte, mit dem man sich regelmäßig schrieb, oder mit dem man regelmäßig Kontakt hatte. Einmal im Monat schrieb man sich einen längeren Brief oder tauschte Musikkassetten aus. Mein Brieffreund war natürlich in Frankreich und hieß Christian Lacroix.
Er studierte damals Kunstgeschichte, war frisch aus seiner südfranzösischen Heimatstadt Arles nach Paris gekommen und wagte nicht im Traum daran zu denken, dass er einmal Modeschöpfer werden würde – genau wie ich damals – ausser das ich wusste, dass ich Mode mochte und für Chanel schwärmte, auch noch keinen blassen Schimmer hatte, was ich mal werden wollte. Die Jahre vergingen, die Post kam regelmäßig und ging regelmäßig ab und durch den Austausch war ich über die kulturellen Tendenzen in Frankreich doch immer recht klar im Bilde.
Was interessieren einen die Klamotten von Abercrombie & Fitch, wenn James Preston von Bruce Weber für die aktuelle Kampagne der amerikanischen Klamottenkette fotografiert wird? So oder so ähnlich war vielleicht die Grundidee der Serie und so sehen wir hauptsächlich Haut und weniger kleinkariertes. Sehr schön sieht das Ergebnis aus, aber auch sehr bekannt: Amerikanische Schönling in schwarz/weiss. Hätte auch ein Kampagne aus den 2000ern sein können – nur eben nicht mit James Preston, da wär er doch etwas zu jung gewesen.
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Den 21. Spieltag der Bundesliga-Rückrunde haben wir hinter uns gebracht. Es gibt nicht nur glückliche Gesichter – wir alle müssen noch dreizehn Spieltage bis zum 14. Mai durchhalten und dann steht der neue Deutsche Meister fest. Naturgemäß kann das nicht jedes Jahr der eigene Lieblingsclub sei. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, ist der Meister diesmal nicht aus dem schönen Süden der Republik. Laut Daisys Bundesligastimmungsseismograph wünschen sich ganz schön viele Fußballfans, dass die Borussen, der BVB, und ihr Trainer Jürgen Klopp die Meisterschale hochhalten können. Daisy versteht zwar nicht so viel von Fußball, glaubt aber auch schon ein wenig dran und findet, es ist höchste Zeit, sich sozusagen vorbeugend um Jürgen Klopps Klamotten zu kümmern…. Doch zuerst eine Frage: Kann mir jemand von euch sagen, warum so viele Trainer Rabenschwarz tragen? Und dann auch noch ganz konsequent in Form von Deutsche-Bank-Gedächtnis-Anzügen. Dabei passen die Dinger weder zum Jungssport Fußball – noch in ein Stadionambiente!





