So, die anderen Designer in Paris können allesamt einpacken und die Fashionweek beenden: Das Highlight war Walter Van Beirendonck. Und das sage ich jetzt nicht, weil ich großer Fan von der Mode von Walter habe – nein! Ich sage das, weil es so ist. Die Van Beirendonck Kollektion hat mich zu ersten mal auf den ersten Blick begeistert: Anders als bei den letzten Shows liefen keine Models vom Typ „Bärchen“ über den Lauftsteg (was ich niemals schlimm fand) und die Kollektion ist durch die Reihe weg komplett tragbar. Die Highlight sind die Mäntel, das chanelesque Kostüm und -natürlich – die Frisuren der Models.
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21. Januar 2011
Leider ist das noch nicht die ganze Jeremy Scott x adidas Originals ObyO 2011er Kollektion – aber das, was jetzt bei Sneaker Freaker veröffentlicht wurde, lässt auf Großartiges hoffen: Klar, die Teddybär Schuhe kennen wir schon, auch die Wings sind nicht neues – aber die Trainingsanzüge werden vermutlich ihren Weg in meinen Kleiderschrank finden. Vom Design her sehr von den 90er-Bondage-Hosen von Tiger London inspiriert, die ich früher schon so gerne getragen habe und in Zukunft mein neues Lieblingsbeinkleid werden.
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Im Grund bleibt sich Yohji Yamamoto (auf Japanisch heißt er eigentlich Yamamoto Yōji aber durch seine ganz eigene Transkription des Japanischen in die lateinische Schrift wurde daraus Yohji Yamamoto) bei seiner Fall Winter Kollektion 2011/ 2012 treu: Als Farben dominieren schwarz, grau und weiß. Die Schnitte gewohnt flatterig, grober Strick und die Models sind auch nicht anders als sonst – aber: Kollektion, wie auch Models bieten einen Gegensatz zu dem gängigen Model-Schönheitsideal, was sonst bei den Modenschauen überwiegt. Klar ist das alles immer hübsch anzuschauen und inspiriert ungemein, aber zu blasse und zu dünne Jünglinge will man nicht immer sehen. Und im Gegensatz zu Mugler schafft es Yamamoto seine Models nicht nicht in den Vordergrund rücken zu lassen, sondern präsentiert seine Mode auf eine angenehme unspektakuläre Art – ganz ohne Lady Gaga.
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Ich weiß gar nicht genau, wie die Jeremy Scott x adidas Originals oben heissen – gelesen habe ich allerdings, dass als Inspiration die Flintstones gedient haben sollen. Das würde passen, was mir aber nicht passt ist das Design: Ihr wisst, wie sehr ich Jeremy Scott für seine Entwürfe liebe, aber Knochen auf einem Schuh? Da könnte man doch gleich Flügel an einen Schuh binden (kleiner Witz – die gibts ja schon und die find‘ ich super). Die Schuhe wurden auf der gerade stattfindenen Bread and Butter in Berlin präsentiert. Zu der Kollektion gehört noch ein anderer Schuh, den ich sehr gelungen finde und zu dem ihr nach dem Klick kommt
Eine Kollektion, inspiriert von 007 inklusive einem Bond Ladyboy – Das ist die Kurzfassung der Fall/Winter Kollektion des ehemaligen Mode-Enfant-Terribles Jean Paul Gaultier, die er gestern in Paris zur Fashion Week vorstellte. Und Gaultier bediente sich fröhlich aus der James Bond Klischee-Kiste und so reihen sich, mitunter etwas zu dick aufgetragen, Neoprenhosen, Leder, Ein-Knopf-Sakkos und Gold aneinander und das Ergebnis hat mich, im kompletten Gegensatz zu den James Bond Filmen, richtig gut unterhalten. Die Rolle des Bösewichtes hat Vladimir Mccrary, und das Bondgirl wurde von Andrej Pejic gespielt.
Ich fühle mich gerührt – und nicht geschüttelt.








