Badeklamotten im Winter – wenn nicht jetzt, wann dann? Ich bin ja kein Freund von Badehosen, bevorzuge eher die Shorts, und ich bin froh, dass John Galliano ganz speziell für mich auch eine solche mit in die Kollektion genommen hat. Aber so richtig warm werde ich jetzt nicht mit der Beachwear-Kollektion des Dior Designers: Wirkt alles wie ‚auf Teufel komm raus‘ erotisch und zu guter Letzt wurden die Models anscheinend mit Tiroler Nussöl eingecremt – zumindest glänzen sie so.
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16. Dezember 2010
“ Show me your luggage and I’ll tell you who you are ” Der Werbeslogan von Louis Vuitton aus dem Jahre 1921 stimmt nicht mehr ganz, denn das Gepäck sieht bei vielen Reisenden eher zweckmäßig als repräsentativ aus. War Früher also alles besser? Vielleicht nicht, aber es sind manchmal die Kleinigkeiten, die das Leben schöner gemacht haben. So zum Beispiel die kleinen Aufkleber von Hotels, mit denen anno dazumal die Koffer voll geklebt wurden. Dadurch bekam der Koffer eine eigene Geschichte. Und heute? Heute wird beim Flughafen ein liebloser Schnippsel mit dem Zielort um den Griff gebunden und mit viel Glück hat das Hotel einen Kofferträger. Und wenn es einen Aufkleber des Hotels gibt, dann einen, der glitzert.
Louis Vuitton hat eine kleine Hommage an diese Koffer in Form einer Postkartensammelbox rausgebracht: 30 Postkarten mit Reproduktionen von 30 Hotelaufklebern (die traditionell auf das Gepäck der Reisenden geklebt wurden) in einer Box zusammengeführt. Eigentlich zum Verschicken zu schade, oder?
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Das Bild führt in die Irre, denn es ist das Anzeigenmotiv der Aufklärungskampagne für die Warnwestenmitführpflicht in Frankreich von 2008. Und ich hätte gerne ein passendes Bild veröffentlicht, aber leider gibt es einfach noch keins von Lagerfelds neuestem Coup, von dem WWD berichtete: Er spielt in den kommenden Werbespots zur VW Style-Serie mit. Und, klar – er spielt sich selbst: Einen Fotografen. Die Spots wurden letzte Woche in Berlin aufgenommen, und sollen am 22.Dezember erstmalig im TV zu sehen sein, die Printkampagnen etwas später. Regie führte Johan Renck, der seines Zeichens auch verantwortlich für Madonnas Hung Up Video war.
So, was halten wir denn davon? Erstmal gehe ich natürlich davon aus, das ein Schneeschieber im Jean Paul Gaultier x Guy de Jean z.Zt. passender wäre, aber: Der Schee wird gehen, der Regen wird kommen. Dann legt man seinen Schneeanzug wieder in den Kleiderschrank (oder besser gleich in den Altkleidersack – was man so manchmal hier in Hamburg rumlaufen sieht…) und zückt den Regenschirm. Und zur Abwechslung dann mal einen mit mexikanischen Totenköpfen. Die mag ich nicht, wirkt ein wenig wie Alexander McQueen für Arme, denn, und das finde ich erstaunlich, die Regenschirme kosten nicht viel: die kleine „Knirps“ Version 70$, die Stockversion nur 5$ mehr. Und nur die Geschmacksentgleisung oben kostet etwas mehr: 160$, aber die wollen wir auch nicht haben, oder?
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