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November 2010

Allgemein

TUSH x Bryanboy

Ich weiß es noch genau: Vor ein paar Monaten twitterte Bryanboy, dass er in Hamburg ist und einen Zug durch die schwule Gemeinde macht. Das ganze war kein rein privates Vergnügen, wie mir scheint, denn es erscheint eine limitierte TUSH Edition, wo Bryan Grey-Yambao, so sein richtiger Name, auf dem Cover einen glänzenden Auftritt hat: Das Cover ist hochglanz-silber.
Man kann sagen über Bryanboy was man will: Ich glaube ja es ist ein ganz netter Junge, der eine tolle Zeit hat. Sein Vorteil gegenüber anderen Bloggern: Das, was er bloggt, wirkt authentisch, ob man ihn nun mag oder nicht.
Die auf 2010 Exemplare limitierte TUSH mit dem Bryanboy-Cover gibt es ab nächste Woche über TUSHMAGAZINE.com, die reguläre TUSH ist jetzt im Handel

Horstson fragt nach

‚Horstson fragt nach‘ – Spezial: James St. James über Leigh Bowery

„I remember doing the joan rivers show with him and he was SO NERVOUS before walking onstage– just SHAKING and hyperventilating. I thought that was weird, because it seemed out of character for such an extrovert. Of course the minute he walked out he OWNED the show, he was ABSOLUTELY BRILLIANT and you’d never know how nervous he had been just a few minutes earlier. I also remember being with him in Miami one morning, after partying all night, we all went down to the beach to watch the sunrise (as you do) and he was running naked in the surf with just the crinoline pumpkinhead on, and it was probably the best drug trip of my life.“

Eine Legende über eine Legende: James St. James erinnert sich an seine Zeit mit Leigh Bowery.
James St. James ist Autor, Partyveranstalter, Künstler und Mitbegründer der Club Kid Bewegung. James St. James lebt und arbeitet in Hollywood.
Leigh Bowery war Designer, dessen Einflüsse noch heute in der Mode zu spüren sind. Bowery gründete die Band Minty und selbst Alexander McQueen schaute sich eine Show an.
Leigh Bowery starb am 31.Dezember 1994 an den Folgen der Immunschwächekrankheit AIDS.

Horstson stellt in regelmäßigen Abständen die Frage „Was kannst Du uns über Mode sagen“ Menschen, die nicht nur reden sondern auch was zu sagen haben. Die Antworten werden unkommentiert veröffentlicht. Dieses Spezial ist ein besonderer Herzenswunsch von mir gewesen. Wie gerne hätte ich Leigh Bowery die Frage persönlich gestellt.
Die Joan Rivers – Show, die James St. James erwähnt, kommt nach dem Klick.

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Das Problem: Weihnachtsdeko

Weihnachten in der Horstson-Mansion. Das erste mal. Langsam wird sich auf den Orgasmus des Kapitalismus vorbereitet und ich habe eine ganz besondere Aufgabe bekommen: Die Aussendekoration. Da unsere Terrasse im direkten Blickwinkel der lokalen Prominenz liegt, möchte ich natürlich den Terrassen-Weihnachtsbaum auch besonders schön dekorieren und hoffe, durch die Beleuchtung ein Zeichen für die Energie-Verschwendung zu setzen. Mein erster Vorschlag ist in etwa so, wie oben zu sehen.
Und da ich meine Nase auch gerne in Sachen stecke, die mich nichts angehen, habe ich für Blomquist, der für die Innendekorationen verantwortlich ist, noch einen Vorschlag: Weihnachtsschmuck von Jonathan Adler.

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Free Fashion Challenge

Ein interessantes Projekt startet am 11.11.2010 (und ich meine jetzt nicht den Auftakt der Karnevalssession in Köln): Die Free Fashion Challenge. Und was ist das jetzt schon wieder? Nichts was ich mir überlegt habe, und ich habe auch erstmal keine Lust auf Challenges, denn zu meinem 1st Fotokopierer Fashion Contest kamen mehr Beileidsbekundungen als Teilnehmer – Nein! Bei der Free Fashion Challenge handelt es sich um Experiment von 15 Menschen, die über die Welt verstreut leben, und alle für ein Jahr keine neuen Klamotten kaufen dürfen. Ich würde bei diesem Experiment vermutlich nach einer Woche kläglich scheitern, aber die Teilnehmer geben sich ganz optimistisch. Sinn und Zweck der Aktion ist es, dass eigene Konsumverhalten etwas zu zügeln und zu reflektieren.
Ein wenig erinnert mich das an die Aktion von Meike Winnemuth, die ein Jahr lang immer ein blaues Kleid trug. Blomquist sagt über Frau Winnemuth, sie habe Humor. Muss man auch haben.
Zwei spannende Projekte, wobei das eine gerade begonnen hat (Free Fashion Challenge) und das andere gerade beendet wurde, und Frau Winnemuth jetzt wieder was anderes tragen darf.

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Flirthilfe: ellesse Vintage

Hübsch, oder? Letzte Woche habe mir ein Sweatshirt aus der ellesse x Wood Wood Kooperation gekauft, und klar – auch getragen. Obwohl es ja nur ein Sweatshirt ist und ‚ellesse‘ nicht draufsteht, werde ich seit dem häufig angesprochen. Das liegt natürlich an meiner tollen Ausstrahlung und meinem tollen Aussehen und bin es eigentlich auch gewohnt, aber die Häufigkeit hat sich ins fast unermessliche gesteigert. Das hat natürlich auch alles keinen Sinn, schließlich bin ich nicht auf dem Markt und wenn ich ehrlich bin: Es ging immer nur darum, mir Geschichten von früher zu erzählen, wo man als Kind in ellesse gesteckt wurde, ohne sich wehren zu können. Knapp 30 Jahre später will man sich nicht mehr wehren sondern ellesse tragen. Nicht nur die tollen Stücke von ellesse x Wood Wood sondern auch die von ellesse Vintage – und ich garantiere Euch, man wird drauf angesprochen. Ob man will oder nicht.

Mehr Informationen: Stuarts London

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Y-3 NEO CLASSIC HIGH

„I’m not Innocent“ prangt auf dem einen Schuh. Nein, Du bist wirklich nicht ganz unschuldig. Die Schuldfrage ist geklärt, man kann Dir schlechten Geschmack nachweisen, wenn Du mit diesen Schuhen von Y-3 durch die Gegend läufst. Und auf dem anderen Schuh steht „LEAVE ME ALONE, I AIN’T HUNGRY“. Gut, ich habe keinen Hang zu Metaphern mag aber gerne Wortspiele, verstehe aber leider nicht, was uns Yohji Yamamoto mit dieser Kollektion sagen möchte. Auch nicht was er mit „Do you think you are guilty?“ auf der NEO CLASSIC LOW – Version des Y-3 Schuhes meint. Vielleicht kannst Du mir das erklären?
Die NEO CLASSIC LOW – Version kommt nach dem Klick

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Vol De Nuit – God bless Guerlain for still doing this stuff!

Wann immer Menschen in unseren Breiten nach ihrem Lieblingsbuch gefragt werden, hört oder liest man sehr oft: Der Kleine Prinz! Ich habe mich schon immer gefragt, warum. Die Erklärung, die mir am besten gefällt, ist die, dass Leute, die sowas antworten wahrscheinlich wenig Zeit zum Lesen haben, da sonst wahrscheinlich ein aktuelleres Werk genannt werden würde. Beim Schreiben dieses Berichtes kommt mir dieser Umstand aber geradezu gelegen, da es zu den Büchern, die Daisy in den letzten Jahren gelesen hat, keinen Duft gibt, ja noch nicht mal einen Autor, der irgendwann was geschrieben hätte, das duftet. Und hier soll es aber, passend zum herannahenden Weihnachtsfest und der anstehenden Frage: Duft ja oder Nein und wenn Ja, welcher denn? …um ganz besondere Düfte gehen, die nicht schon von Hinz und Kunz getragen werden, sodass die gesamte U-Bahn danach duftet…. Die Leseratten unter euch werden sich jetzt wahrscheinlich schon fragen: Wie sie da noch die Kurve zum Autor Antoine de Saint-Exupéry bekommen will? Nicht durch seinen Kleinen Prinz – aber dem Nachtflug und dem Traditionshaus schlechthin in Sachen Nasen und Parfums in Frankreich: Guerlain!

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Wrangler in Leder

Da steht er da, dass Wrangler Model. Leider nicht Tony Ward, dann hätten wir noch etwas mehr zu sehen, aber Ward modelt ja nur für die Wrangler-Premium-Linie ‚Blue-Bell‘ und so bleibt uns nur der Blick auf die Lederwaren des Jeanslabels. Und das startet ja schonmal ganz flott mit der Jacke, und so langsam komme ich glaube ich nicht mehr um die College-Jackenform rum, denn HIER habe mich dem Thema Nike Destroyer Jacket schon angenähert und HIER eine größere Auswahl der Jackenform vorgestellt. Und jetzt kommt halt noch Wrangler hinzu, und ich würde jetzt wirklich gerne das Model von vorne sehen. Also los: Umdrehen!

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TUSH: Andrej Pejic by Armin Morbach

Auf Andrej Pejic bin ich im Sommer aufmerksam geworden: Er schlug auf der Fashionweek in Paris ein, wie ein Bombe. Und schon damals widmete ich dem 18 Jährigen einen Artikel und freute mich auf das erste Editorial mit ihm. Knapp 5 Monate später geht mein Wunsch in Erfüllung und Armin Morbach setzt Pejic für die TUSH in Maison Martin Margiela Klamotten in Szene. Für das Styling war übrigens Ingo Nahrwold verantwortlich. Ganz großes Kino, meine Herren!
Zum Editorial geht es nach dem Klick

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Tätärätäääääääääää und Halali!

Ein Dramolett in einem Akt mit Karla und noch zwei Frauen und einem Mann gegen einen Mann und eine andere Frau – in der Neuinszenierung von Karla (anonym), vermutlich Konzernmitarbeiterin bei Burda

Mein Analyst und Therapeut hat mir streng verboten, es wieder zu tun. Aber es herrschte Jagdsaison auf LesMads, war ja freitags schließlich mächtig was los auf dem Blog wegen der Sonderberichterstattung aus der New Yorker Suite von Jessica Weiss und der kostenlosen H&M Kaffeefahrt für Frauen und Männer, die irgendwas mit Medien und Mode machen, zu dem Event mit dem diesjährigen Kollaboriationsdesigner Alber Elbaz, Lanvin, im The Pierre.

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