O’zapft is‘! Es ist Punkt 12 Uhr Mittag wenn OB Christian Ude der Rekordhalter beim traditionellen Bierfassanstich wieder nur zwei Schläge braucht und das gute kalte Bier fließt in Strömen. Nur mal so als Tipp für die zwei bis drei Flachlandtiroler
unter den Horstson-Lesern, die das Spektakel Oktoberfest noch nie erlebt haben: Guckt euch bei den Ureinwohnern ab, wie man sich standesgemäß anzieht, dann sind dort auch alle nett zu euch. Das Urviech ist der Ur-Wies‘n-Besucher, ein Kenner und Genießer der g‘miatlichen Art. Er geht nicht auf die Wies‘n weil es in ist oder weil er seine modische Designer-Lederhos‘n ausführen will. All das interessiert den echten Münchner Wies‘n-Besucher wenig. Also immer schön achtgeben, dass ihr bekleidungstechnisch nicht in das Segment der Käferzeltpromis oder gar Wannabe-irgendwas-mit-Medien-oder-Moderation-People reinrutscht. Die tragen diese modisch aufgerüschten Outfits, gerne designet und made by Lola Paltinger, aus der Freigeist Kollektion von Angermaier oder mit besoffenen 1590 Euro für eine Hirschlederkniebundhose noch viel kostspieliger von Extremo Trachten, bekannt auch von Thomas Gottschalk, den Klitschkos und DJ Ötzi.
18. September 2010
Das Ergebnis der Zusammenarbeit vom AnOther Magazine und Filmemacher Baillie Walsh wurde jetzt veröffentlicht. In dem Film KM3D-1 kann man Kate Moss in 3D sehen, wie sie einem Swarovski-Steine an den Kopf wirft. Falls man noch eine 3D Brille aus der letzten 3D Edition der Bild Zeitung hat, ergibt sich ein dreidimensionaler Effekt, den ich gerade nicht ausprobieren kann, da ich weder die Bild Zeitung lese, noch eine entsprechende Brille habe. Am 19.September wird die neue Ausgabe des AnOther Magazin veröffentlicht, da liegt dann die Brille bei.
Es ist übrigens nicht die erste Zusammenartbeit zwischen Baillie Walsh und Kate Moss: Walsh war 2006 für die Hologramm-Präsentation verantwortlich, in der Kate Moss Alexander McQueens Herbst/ Winter-Kollektion präsentierte.
Eva Padberg so sexy wie ich sie noch nie gesehen habe. Das erotischste Editorial was ich je gesehen habe. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit hat es mir hier nicht nur wegen des Lackanzuges von Walter van Beirendonck (nach dem Sprung) die Sprache verschlagen.




